Die erste Nacht haben wir in Mexico-City verbracht. Ganz mutig sind wir im Dunkeln los um 1. Geld abzuheben und 2. noch ein Bier zu kaufen. Beides haben wir gemacht – und dann lass ich meinen frisch gefüllten Geldbeutel an der Kasse im Supermarkt liegen….
Was passiert?! Der Kassierer ist uns hinterher gelaufen und hat mir meinen Geldbeutel gebracht.
Wir hatten uns auf dem Weg zum Supermarkt darüber unterhalten… „jeder hat gefragt wie gefährlich ist es in Mexico…“, „…Knarre am Kopf…“, „…überfallen…“ und wurden soooo schnell eines besseren belehrt🙏.
Keine Sorge, ich bzw wir sind uns ganz klar auch der Gefahren bewusst. Aber zum einen würde ich mich als erfahrene Weltenbummlerin bezeichnen die auch noch spanisch spricht und zum anderen bin ich fest davon überzeugt, dass es einfach sehr viele gute Menschen auf dieser Welt gibt!!! Man kann das gerne als naiv bezeichnen, hab ich auch lange. Aber deine Gedanken lenken die Energie (das ist nicht von mir 😉 sondern aus dem Buch „Das Café am Rande der Welt “ von John Strelecky). Und meine Erfahrungen auf Reisen wie auch im Alltag haben mir das immer wieder bewiesen.

Da wir nicht so die Städtereiser sind, haben wir uns in den Bus gesetzt und unsere Reise Richtung Osten begonnen. Nach 5 Stunden Fahrt – davon gefühlt eine Stunde nur um aus Mexiko City raus zu kommen – sind wir am Fuße des höchsten Berges Mexicos gelandet.

Der Pico de Orizaba ist ein schlafender Vulkan, 5611m hoch und schneebedeckt. Leider ist es diesig und man sieht ihn kaum.

Wir haben die Schneebilder von Zuhause gesehen und sind ganz solidarisch in eine Gondel gestiegen…

In 6 Minuten wird man auf einen Berg transportiert von wo aus man eine gute Aussicht hat auf Orizaba und die umliegende Berglandschaft. Wieder unten spazierten wir am Rio (Fluß) Orizaba entlang. Ein schöner Weg führt auf beiden Seiten des Flusses entlang. Es gibt insgesamt 13 Brücken und allerlei Tiere zu sehen. Das ist leider nicht ganz so schön. Obwohl alles sehr gepflegt ist und auch viele Tiere Nachwuchs haben gehören weder Tiger, Jaguare, Dromedare, Nilpferde, Affen, Tucane oder Bären in Käfige mitten in einer Stadt (ach, eigentlich nirgends😥)



Wir 2 fallen hier echt auf. Zum einen sind sehr wenig Touristen unterwegs zum anderen…


In Orizaba steht ein „Eisenpalast“, von Herrn Eiffel, der auch schon den Eiffelturm gebaut hat. Der Palast wurde in Paris gebaut und dann Stück für Stück 1892 hier als „kleines“ Prestigeobjekt des damaligen Bürgermeisters wieder aufgebaut. Tolles Gebäude wo man heutzutage Kaffee und Kuchen isst oder eines der vielen Museen besichtigt.

Über einen Blumenmarkt sind wir auch noch geschlendert.
