Heute morgen ging es den einsamen Strand entlang zu den noch viel höheren Dünen als die in Chachalacas. Trotz immer noch starkem Wind war es wunderschön😍





Dann ging die Reise wieder weiter. Wir wollten endlich ohne „Sandstrahlung“ am Meer sein. Also mit Mototaxi und Colectivo weitere 3 h die Küste hoch. Die Strände ziehen sich Kilometerweit, aber ohne jegliche Infrastruktur für Touristen. Der Nachbar unseres Vermieters hatte laut Reiseführer und Internetseite fast 17 Jahre ein sehr gut laufendes Surf Camp. Die Besitzer waren keine Einheimischen und es gab Probleme mit den Menschen im Dorf (genauer ging er da nicht drauf ein) und seit 4 Jahren ist dieses Camp geschlossen. Schade, denn das hätte für alle ein Gewinn sein können. Die Familie bei denen wir wohnten leben alle, von den Großeltern bis zu den Enkelkindern, auf dem Gelände und keiner hat eine andere Arbeit. Der Schwiegersohn baut mit Freunden die nächste Cabana, die Frauen waschen, kochen und putzen. Aber ja, so ticken wir alle unterschiedlich…. Oder haben andere Möglichkeiten…. Andere Ideen… Aber ob wir mit den vielen Möglichkeiten die wir so haben so viel glücklicher sind?!
Gestrandet sind wir in Zipolite.

Dort war ich vor nun schon 20 Jahren mit Uli 8 Monate beim Arbeiten. Es war schon damals ein Ausnahmedorf. Viele Aussteiger und Hippies. Der einzige Nacktbadestrand Mexicos. Es gab keine Straßen und zum telefonieren oder Geld abheben musste man eine gute halbe Stunde fahren.
Es ist immer noch ein Ausnahmedorf. Aber es wird immer touristischer. Vor fünf Jahren waren wir schon hier und ich hab es kaum wiedererkannt. Und in den fünf Jahren hat sich wieder so viel verändert. Ein Schwede, der hier seit Jahrzehnten lebt, erzählte uns, dass es seit der Pandemie richtig extrem geworden ist. Viele, die sonst nach Asien, Bali oder Goa gereist sind kommen nach Zipolite…
Wir Landeier konnten nur staunen.

