Gestern ein fauler Tag am Meer, in der Hängematte, mal Eis essen, mal ne Kokosnuss schlürfen…

Zwischendurch ins Meer. Das ist hier in Zipolite nicht ganz so einfach. Es gibt hier Strömungen in alle Richtungen und die Wellen sind bestimmt 2 Meter hoch. Die Fahne steht auf rot und der Rettungsschwimmer pfeift fleißig in seine Trillerpfeife. Jedes Jahr sterben hier Menschen, der Strand wird deshalb auch „Der Strand der Toten“ genannt. Ob das nun immer nur an den Strömungen liegt ist fraglich, so wie hier manche schon tagsüber drauf sind, wird wahrscheinlich oft die ein oder andere Droge mit Schuld daran sein.
Heute hab ich Piña Palmera besucht. Dort hab ich vor 20 😖 Jahren mit Uli 8 Monate gearbeitet. Piña ist eine Einrichtung für Kinder mit Behinderung. Auch da hat sich soooo vieles verändert.

Es sind viele Gebäude dazu gekommen aber dafür gibt es viel weniger Menschen als damals. Nicht nur die vielen Volunteers aus der ganzen Welt fehlen (das war auch schon vor der Pandemie so). Von den „Kindern“ sind auch nur noch 2 übrig.


Wen es leider nicht mehr gibt, ist mein Liebling…

Marius und ich sind dann ins nächste Dorf. San Agustinillo, dort ist die Brandung etwas ruhiger und man kann tatsächlich baden!
Weiter ging’s mit dem Camioneta. Das ist ein Pick Up, der auf der Ladefläche überdacht Sitzplätze hat. Aber letztendlich gibt es zusätzlich noch viele Stehplätze einschließlich derer, die sich hinten auf die Stoßstange stellen und sich am Aufbau festhalten. Wir ergatterten 2 Stehplätze im Innenbereich und ich wurde doch tatsächlich von einem jungen Kerl gefragt ob ich mich setzen will 😖 das war echt bitter…wobei ich immer noch glaube, dass er seine Spanischkenntnisse testen wollte (die waren übrigens nicht so gut😉)
Ziel war Playa Ventanilla. Zum einen werden dort Schildkröteneier gesammelt und bis zum Schlüpfen gehütet.

Und wir haben eine Bootstour in die Mangroven gemacht.

Dort sieht und hört man die verschiedensten Vögel.

Und schon auf dem Weg zum Boot haben wir die ersten Krokodile gesehen 😅

Es war zum einen wunderschön dort. Natur pur. Leider wurden 2012 bei einem Hurrikan 57 ha Mangroven zerstört. Eine Mangrovenart erholt sich von allein wieder, die andere wird mühsam aus Samen gezogen und dann gepflanzt (letztes Jahr 20000 Pflanzen, viele davon sind wieder abgestorben). Alles wird allein durch die ca. 5 Euro Eintritt für die Tour finanziert.
Zum anderen kann Natur pur echt auch sehr furchteinflößend sein…🐊
Ach, und was auch noch total spannend war. Der Sand ist hier oft schwarz. Das kommt vom Metall dass im Sand enthalten ist. Unser Guide hatte einen großen Magneten. Den zog er durch den Sand. Das was dran hängen blieb ist Eisen. Er hat es Marius auf die Hand und dann den Magneten unter seiner Hand bewegt 🤩
Was für ein spannender Tag 👌

Natascha mit ihrem Goldschatz auf Reisen .
Ich genieße es total und bin Tag für Tag gespannt auf euer Erlebtes . Wow!
Liebe Grüße Fabian
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Das freut mich total! Liebe Grüße von uns an dich und deine Mädels!
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