
Wir sind Richtung Oaxaca gefahren, in die Berge. Die Strecke ist landschaftlich wunderschön, alles wieder grün. Für 86 km haben wir allerdings gute 2 Stunden gebraucht. Kurz vor San Miguel Suchixtepec auf ca. 2000 m Höhe. Wir sind bei einem Highlight dieser Reise gelandet. Volles Kontrastprogramm zu Zipolite. Eine Holzhütte im Wald, kein Mensch, nur Yuna.

Sie wohnt hier auf diesem Gelände und kam uns schwanzwedelnd entgegen. Und seitdem begleitet sie uns überall hin. Bei unserer Wanderung zum Fluß hat sie uns den Weg gezeigt, ohne sie hätten wir den Weg wahrscheinlich gar nicht gefunden. An jeder Abzweigung hat sie gewartet. Und als wir doch mal so gelaufen sind wie wir wollten, kam sie uns hinterher.

An den Fluß zu kommen war ein Abenteuer, einen wirklichen Weg gibt es nicht. Und als wir einen Mann gefragt haben, wie man zum Fluß kommt, konnte er das überhaupt nicht verstehen warum wir laufen wollen. Er wollte uns hin fahren, aber er war betrunken. Schlimm genug dass er seine 2 Töchter dabei hatte. Er war auch nicht der einzige den wir vor 14 Uhr betrunken getroffen haben.

Obwohl es den Menschen hier nicht schlecht zu gehen scheint. Es wird viel gebaut und sie leben in hübschen Häuschen.


In Mexico ist Mais eines der Grundnahrungsmittel. Und hier in den Bergen wird viel davon angepflanzt.

Gerade ist Erntezeit und die Kolben werden von Hand geerntet. Dann in Säcken auf den Schultern die steilen Hänge hochgetragen.


Leider ist der Müll ein riesen Problem. Was haben wir schon philosophiert und tolle Ideen entwickelt. Es kostet Geld, den Müll zu entsorgen. Also landet er in der Natur

Nach 5 Tagen Bikiniwetter sind auch die Temperaturen hier Kontrastprogramm. Schon am Nachmittag wenn die Sonne weg ist gibt es weiße Wölckchen beim Ausatmen.
Wir genießen die Piniengeschwängerte Luft





