Ich bin ja nicht abergläubisch. Aber musste heute Nacht etwas büßen…vielleicht weil wir vorgefeiert haben? Ich will da auch nicht weiter drauf eingehen 😉
Auf jeden Fall hab ich heute morgen von Norma einen Tee aus den Schalen von Kochbananen bekommen und einen geriebenen Apfel. Hat geholfen!!
Musste auch, denn ich hatte so viel vor. Erst einmal Wurmtabletten für Hunde und Katzen kaufen. Einige Familien haben Haustiere und die sehen dementsprechend aus. Die Kinder sollen ja auch so hygienisch wie eben möglich aufwachsen.
Dann bin ich zu Miriam. Wir haben Medikamente für einen Jungen mit Epilepsie und Authismus gekauft. Denn wollen wir morgen besuchen.


Auf der Straße begegnet einem immer wieder Neues.



Nach dem Mittagessen war ich mit Estefany und Norma an einer weiterführenden Schule, wo sich Estefany melden muss. Sie war am Tag der Einschreibung krank, wie ihre Mutter. Und nun hat das Schuljahr ohne sie gestartet. Nebenher noch ein gebrauchtes Handy organisiert, da das ihre so kaputt ist, dass sie damit nicht am Online-Unterricht teilnehmen kann. Auch hier ein ❤liches Dankeschön!
In Guatemala wird gerade gestreikt. Die Regierung will Steuern auf Grundstücke erheben. Die arme Landbevölkerung blockiert deshalb schon seit einer Woche die Zufahrtsstrassen zur Mülldeponie.

Ich versuche noch ein Schulbuch für Jazmin zu finden. Aber alle 3 Büchereien die ich abgelaufen bin, führen dieses Buch nicht. Gut dass ich mich mit dem Busnetz inzwischen gut auskenne, dass ich zumindest wieder zurück fahren kann.


Leider werde ich auch noch Zeugin, wie eine Frau von einem Mann sehr grob zum Auto gestoßen wird. Da ich gerade an den beiden vorbei wollte, bin ich stehen geblieben. Eine andere Frau hat sofort gerufen ob alles okay ist und ob sie Hilfe braucht. Daraufhin hat die andere angefangen zu weinen. Wurde aber weiterhin verbal von ihm bedroht. Ich wusste nicht was tun, hab die andere Frau gefragt und die meinte, abwarten. Wenn sie freiwillig einsteigt, ist es ihre Entscheidung. Das tat sie nach langem Zögern auch. Ich habe nicht verstanden was er vom Fahrersitz zu ihr gesagt hat, dass es Drohungen waren, hat man ihm aber angesehen.
Auf dem Markt noch schnell Leinsamen für Blanca’s Nebenhöhlenentzündung besorgt.


Montezumas Rache habe ich noch nicht hundertprozentig überstanden. Aber es ging doch ganz gut. Noch gluckert es wie wild…. Aber ich habe nur noch morgen, am Mittwoch ist geplant, wieder zurück nach Mexiko zu reisen. Und ich will doch noch alles erledigen…