Elefanten und andere Tiere

Am nächsten Morgen wurden wir um 5.45 Uhr zu unserer Safari abgeholt. Um 6 waren wir am Eingang und es waren ausser uns auch schon viele andere Jeeps da. Und schon am Eingang kam uns ein Elefanten entgegen der erst mal wieder ein Stück zurück laufen musste, damit wir an ihm vorbei gekommen sind. Der nächste war da etwas sturer.

Sie bekommen wohl nicht gerne nasse Füße und bleiben deshalb lieber auf dem Weg als durchs nasse Gras zu gehen. Und dieser junge Bulle stand bestimmt 5 Minuten quer auf dem Weg, hat immer wieder die Augen geschlossen. Erst als ein Fahrer ungeduldig wurde und den Motor gestartet hat, ist er dann zur Seite gegangen und kam eine Armeslänge nah an mir vorbei. Und hat mir in die Augen geschaut. So hat es sich zumindest angefühlt. Das war sehr respekteinflößend und so ein Gänsehautmoment.

Und dann ist unserer Fahrer sehr tief in den Nationalpark gefahren und wir haben fast 3 h keine anderen Autos mehr gesehen.

Ein Pfau und ein Adler

Es war eine wahnsinns Geräuschkulisse wenn das Auto mal aus war.

Dieser bunte Kerl ist aus Kaschmir/Indien und überwintert hier.

Vögel gibt es jede Menge zu sehen und ganz viel Natur an einem gefühlt endlosen Weg…

…und an jeder Abzweigung hofft man, dass es die Richtige ist und man das große Glück hat, Leoparden zu sehen.

Aber außer frischen Spuren, ein Stück weiter sogar noch die von einem kleinen Leoparden, hatten wir nicht das Glück. Den letzten Leoparden hatte der Führer allerdings vor 6 Monaten das letzte mal gesehen….

Dafür gab es hübsche Rehe…

…und natürlich den Hirsch dazu. Die sind überhaupt nicht scheu.

Der Regenwald-Hahn ist ein besonders buntes Exemplar…

Und das gefährlichste Tier im Nationalpark ist…

…der Wasserbüffel 🤷‍♀️ Durch sein Gewicht, die Hörner, kombiniert mit Schnelligkeit, töten sie wohl jedes Jahr Menschen.

Selbst die Krokodile seien ungefährlich, da sie scheu sind und keine Menschen angreifen.

Ach, die Pfaue darf ich nicht vergessen…

…wunderschön! Aber tatsächlich so verbreitet, dass es sich fast anfühlt wie Schwäne bei uns. Sogar auf der Autobahn gibt es Warnschilder „Vorsicht, Pfaue kreuzen“.

Das war tatsächlich einmalig, dass einer mal seinen Federschmuck gezeigt hat.

Ganz zum Schluß haben wir noch 3 Elefantenmama’s mit ihren Jungen gesehen. Allerdings haben sich die Jungen entweder sofort hinter der Mutter versteckt oder sind ins Gebüsch geflüchtet.

Um halb 11 waren wir schwer beeindruckt wieder zurück und haben unser Frühstück genossen.

Später haben wir einen Spaziergang durch’s Dorf gemacht. Ich muss ja immer schauen, was die alles so verkaufen 😍

Es gab eine Ayurveda Apotheke. Die war super um tolle Bilder zu machen. Allerdings bezweifle ich, dass in den Kräutern noch viel Wirkstoff ist wenn den ganzen Tag die Sonne drauf knallt und alles offen ist. Ich werde dem Rat der beiden Halb-Sri Lankerinnen folgen, und alles was ich brauche im Supermarkt kaufen. Beste Qualität zum besten Preis tatsächlich.

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