
Nach der ersten Nacht in der ich trotz Decke gefroren habe, gab es ein frisches Frühstück…

…bei dem der irgendwie schräg/nette Gastgeber die ganze Zeit am Tisch stehen blieb und redete. Dann ging es auf Tour.

Vorbei an vielen Gemüsehändlern zur Teefabrik. Die Größte in Sri Lanka mit 1000 Angestellten. Davon arbeiten 600 als Teepflücker.

In der Fabrik wird uns der Produktionsprozess erklärt. Es ist sehr viel Handarbeit mit vielen alten Maschinen.

Zuerst werden 50-60% der Feuchtigkeit durch Ventilatoren entfernt. Je nach Jahreszeit und der dementsprechenden Luftfeuchtigkeit dauert das unterschiedlich lang (4-8 h). Zwischendurch wird von Hand gewendet.

Von hier wird es durch eine Luke nach unten transportiert…

…und gemahlen. Anschließend kommt es darauf an, ob es grüner Tee wird, oder Schwarztee. Schwarztee wird nun zum fermentieren ausgelegt. Dieser Schritt wird beim Grüntee ausgelassen.

Nach ein paar Stunden der Fermentation kommt der Tee dann wieder auf’s Band und wird dann nochmal mit Holzfeuer und Ventilatoren getrocknet.

Es werden Stiele und sonstiges aussortiert und dann gesiebt. Die unterschiedlichen Größen der Mahlgrade geben die unterschiedlichen Schwarzteesorten, die dann unterschiedlich stark sind und mit oder ohne Milch getrunken werden.

Dann wurden wir zu mehreren Wasserfällen gefahren.

In einem hätte man sogar baden können. Leider hat dass der Guide erst gesagt, als wir schon halb oben waren. Der Bikini wäre im Auto gewesen 😤

Es war Wochenende, dementsprechend viel los, da auch den ganzen Februar Schulferien sind.

Aber die Landschaft ist wunderschön…

…und je weiter wir von Nuwara Eliya wegfuhren, desto wärmer wurde es auch wieder.
