Benvenuti

Am Samstag Morgen fuhren wir zu einer Picknickstelle in Ponte Cappiano und wurden von den 3 Hunden begrüßt, die bei P4N schon in den Bewertungen stehen. Dort frühstückten wir im Schatten. Der Pilgerweg Via Francigena (von England bis Rom) führt dort vorbei.

Da wir in Moneglia von einem Italiener noch einen Tipp für eine wunderschöne Offroad Strecke bekommen haben, sind wir doch erst mal weiter südlich in die Toskana gefahren…

Um alles zu entzerren machten wir am Maremma Nationalpark halt. Die Buchung bei Agricamper wurde bestätigt. Wir konnten aber erst um 16 Uhr auf den Hof. Also beschlossen wir, an dem einzigen, in der Toskana noch naturbelassenen 8 km langen Strand, Marina di Alberese, die Zeit zu verbringen.

Aber wir dürfen da nicht rein mit Fordinand! Fahrräder haben wir keine dabei und am Wochenende fährt zwar ein Bus aber zu umständlich und teuer um dort 2h ein bisschen spazieren zu gehen. Und da war er wieder, der Frust. Ich fühlte mich nicht willkommen. Es ist ja nicht das einzige Womo-Verboten Schild, dass wir bisher gesehen haben.

Unter einem schattigen Baum irgendwo im nirgendwo machten wir dann Mittagspause und faulenzten. Und dann ging’s zum Agriturismo Le Tofane…

Sie haben 300 Schafe und stellen als Bio-Betrieb Pecorino, Ricotta und „Gänsehaut“-Erdbeerjoghurt her. Wirklich super lecker. Und Marius musste seine Meinung, dass Schafsmilch immer „bockelt“, revidieren.

Es gibt 4 Hütehunde und in der WhatsApp der Farm stand, dass sie gerne kuscheln…

…und so wurden wir dann auch begrüßt 😍 Ich durfte abends frisch gemolkene Milch kosten…

…ihnen bei der Arbeit zusehen…

…beeindruckend war die Omi, die sonst am Stock geht und da 1,5 h unablässig anzapft, desinfiziert und für Ordnung sorgt.

Außerdem erklärte mir der Chef den Unterschied zwischen sardischen und französischen Schafen, warum die neue Bioverordnung nicht unbedingt dem Tierwohl dient, dass er seine Wolle wegwerfen muss, weil alle nur Merino wollen, die Zyklen um immer Milch zu haben obwohl er die stillenen Schafe nicht melkt, warum manche einen langen Schwanz haben und die anderen kurze, die Arbeit der Hütehunde…und das alles auf französisch 😅

Währenddessen wurde ich von manchen ganz genau beobachtet und andere wiederum hatten nur Augen für das Futter das sie während dem Melken bekamen. Und sobald die einen fertig waren..

…ging es in Reih und Glied zu den einzelnen Buchten.

Und solange hat Marius das erste Brot im Bus gebacken😋 etwas angebrannt aber lecker.

Wir hatten eine tolle Aussicht…

…und bis auf einen Vogel der den „Kein Anschluss unter dieser Nummer „-Ton recht dauerhaft pfeift, hatten wir eine ruhige Nacht. Ich hatte ja auf Wolfsgeheul gehofft, aber die Natur bot uns dafür einen Glühwürmchen-Tanz.

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