
Bei Agricamper muss man autark sein, d.h. auch Entsorgung und Frischwasser muss anderweitig erledigt werden. Und wie das oft so ist, wenn man dringend was braucht, gibt es nirgends was…
Also geht es mit vollem Grauwassertank und Klo auf die Halbinsel am südlichen Ende der Toskana mit dem Monte Argentario. Erst zum Baden ins etwas wärmere Meer und dann entlang der Via Panoramica, die ihrem Namen alle Ehre macht…

Ca. 30 km geht es an der Steilküste entlang, die bewohnten Gebiete werden immer exklusiver und privater je schlechter die Straße wird. Und ca. 4 km davon sind dann wie für uns gemacht…

Marius im Glück und mich freut es an den tollen Cistrosen…

…die überall blühen, und dazwischen die Immortelle.
Wieder in der Zivilisation konnte ich es kaum erwarten, ein Eis zu essen und vernachlässigte komplett meine Verantwortung als Navigator. Aber wie es oft so sein soll, finden wir eine einsame Tankstelle wo es Frischwasser gibt. Und in der Ruine einer ehemaligen Raststätte können wir den Rest entsorgen…

…nur von Ratten beobachtet.
Es ist nur noch ein kurzer Weg zum Agricamper Fratelli Barile Azienda. Zwischen Olivenhain und Wein…

…durften wir uns einen Platz suchen und zum ersten Mal haben wir unsere Aussendusche benutzt, mein Muttertagsgeschenk…

Nach einer Wein- und Olivenöl Verkostung mit dem etwas wortkargen Winzer, gab’s Abendessen zum Sonnenuntergang…

…und dann saßen wir bei netten Gesprächen mit unseren einzigen Mitcampern, ein Paar aus Bremen, zusammen.
