Latium

Wir verbrachten 3 Tage im Camping Sabaudia bei Sabaudia am Meer. Wir bekamen so ein übles Armband. Wie in so einem All inclusive Hotel. Alles sträubte sich in mir… Passt das doch so gar nicht zu meiner Vorstellung von individuellem Reisen🙃😵 Aber wenigstens gefiel es dem Schmetterling…

Dort ist ein wunderschöner, ewig langer Naturstrand, unverbaut…

Es hatte viel Wind, der frisch war und das Meer unruhig machte. Dafür konnten wir den Kite-Surfern zuschauen, die sogar an Land Spaß hatten…

Eine verwesende Riesenschildkröte lag dort am Strand…

Am nächsten Morgen ein Strandspaziergang. Ich genoß die Weite, die wenigen Menschen, die Wellen, die Luft, die angenehme Temperatur. Doch leider ist auch hier der Müll allgegenwertig. Und als ich die erste Tüte aus dem Sand zog, sammelte ich einfach alles ein, was mir in den Weg kam. Strohhalme aus Papier machen echt Sinn… und um das Nützliche mit noch was nützlichem zu verbinden, habe ich aus dem Aufsammeln Kniebeugen gemacht… Das hab ich am nächsten Tag ganz schön gemerkt💪

Es war Zeit für Kreatives. Marius drückte die Schulbank 😉…

Und ich konnte endlich unsere Spiegelumrandung fertigstellen…

Auch eine Neuerung seit diesem Urlaub ist die Abdeckung für´s Spülbecken… Damit haben wir gleich viel mehr Arbeitsfläche und man kann es gleichzeitig als Tablett und/oder Schneidebrett verwenden…

Und was ich auch liebe, ist der „Luftleere-Raum-Eliminator“. Ich muss auf der Seite schlafen, wo es kein Fenster gibt. Und mir ist es oft zu warm und zu stickig. Und auch wenn alle Fenster offen sind, aber die Rollos zu, habe ich das Gefühl, ersticken zu müssen😅 Damit das nicht passiert, hat Marius mir einen Ventilator bestellt, der geräuschlos die ganze Nacht für einen Luftzug sorgt und meinen Spleen somit völlig abmildert😍

Wir spazierten nachmittags nach Sabaudia zum Eisessen und fuhren mit dem Bus wieder zurück…

Und am Montag war endlich kein Wind mehr. Wir waren einfach nur super faul und genossen den Tag am Strand. Die Wellen waren immer noch wuchtig, aber irgendwann war es uns egal. Auch die Quallen (es lagen vereinzelt welche am Strand). Wir genossen das kühle Meer!

Und am Dienstag (17.9.) kam wieder der Regen. Wir brachten Fordinand auf Vordermann. Ach, ich liebe es, wenn in 30 Minuten alles geputzt ist. Alles geleert was man leeren kann, aufgefüllt, was man füllen muss. Dann fuhren wir ein ganzes Stück Richtung Norden, in die Toskana. Die Idee war, zur Saturini Therme zu fahren, und dort noch etwas Zeit zu verbringen…

Nach den menschen- und autoleeren Abruzzen, war es ja schon ein Schock, wieder so viel Zivilisation in Latium um Rom herum. Auf dem Campingplatz waren wir den einen Morgen nur zu zweit, es hatte einfach nicht viel Touris.

Aber nun, in der Toskana, sind die Deutschen wieder überall. Und an einem regnerischen, 13 Grad kalten Tag, kam jeder Touri auf genau die gleiche Idee. Es gab schon gar keinen Parkplatz mehr. Schade! Dann dich gleich weiter zum Agricamper „Olio Terra Nera“ in Scansano…

(Am nächsten Morgen hat uns die Sonne wieder begrüßt)

Aber den ganzen Abend hat es nur geregnet. Und da ich Fordinand gefühlt nur morgens um auf Toilette zu gehen, einmal verlassen habe, gab’s Yoga im Bett…

Fun fact: Es ist wirklich wahr! Alle Wege führen nach Rom…

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