Und immer wieder Moneglia

Früh sind wir aufgestanden, um rechtzeitig zur Auscheckzeit in Moneglia zu sein. Denn reservieren kann man dort leider nicht, also zumindest wir nicht. Es waren noch gut 1,5 h Stunden zu fahren. Wir holten in Sestri Levante noch Brot und kamen 5 Minuten bevor wir in den Tunnel einfahren konnten, an. Die Zeiten nach Moneglia sind immer um 15, 35 und 55. In die andere Richtung um 5, 25, 45.

Jedes mal wieder spannend, die Ausfahrt zum Campingplatz mitten im alten Eisenbahntunnel zu erwischen. 150 m vorher kommt ein kaum zu entzifferndes Schild und mit einer ordentlichen Bremsaktion haben wir die Einfahrt doch noch bekommen. Hinter uns gab es ein ungutes Geräusch. Aber alle Autos fuhren weiter, auch die Jungs vom Campingplatz meinten es sei nix passiert. Ich vermute, dass die Ladung des Pritschenwagens hinter uns ins Rutschen gekommen ist und das gescheppert hat.

Und dann haben wir wieder einen Platz direkt am Meer bekommen und genoßen den Tag mit dem Meeresgeplätscher. Der Wind war frisch, und so richtig Badestimmung kam nicht auf. Aber wir hatten Vollmond…

Am Freitag gingen wir wandern. Mit dem Zug nach Deiva Marina, auch hier kamen wir 5 Minuten vor der Zug los fuhr am Bahnhof an. Wir hatten ein bisschen Probleme den Einstieg zur Route nach Moneglia zu finden (Bahnhof Richtung Stadt und nicht Richtung Meer verlassen und dann erstmal die Hauptstraße hoch laufen). Es war perfektes Wanderwetter und wir genoßen die Natur…

…und stiegen bis zum Gipfelkreuz…

Zurück in Moneglia gab es für Marius endlich wieder die Foccacia mit Birne und Gorgonzola, von der er seit 4 Jahren träumt. Und dann wieder, das tatsächlich beste Mango- und Schokoeis! Egal wo, so gut wie hier schmeckt es nirgends. Wir sprangen noch ins Meer, ruhten uns am ziemlich vollen Strand etwas aus, gingen noch Einkaufen und dann zurück zum Bus…

Moneglia, bzw. auch der Camping Smeraldo hat einfach eine gute Energie. Wir kommen so gerne immer wieder hierher…

…Selbst wenn der Preis für eine Nacht immer frecher wird. 60 Euro sind es inzwischen. (Wenn man bar zahlt spart man sich 5 Euro/Nacht). Im Mai zahlten wir 50 Euro.

Der Chef fährt mit dem Porsche übern Platz und die Sanitäranlagen sehen immer noch so aus wie beim ersten Besuch vor 10 oder 11 Jahren. Was an sich nicht schlimm ist, aber leider wird nicht richtig geputzt, die Abflüsse laufen nicht gut ab… Aber er weiß einfach, wie besonders dieser Platz hier ist, und kann sich das deshalb erlauben…

Hat ein bisschen einen Beigeschmack. Aber wir haben nur noch bis Montag, bis das Wetter schlecht wird. und so genießen wir den Spätsommer, mit dem Duft nach Pinien und dem klaren Wasser (leider mit kleinen Quallen).

Wir sind sehr dankbar und froh, denn wir haben alles richtig gemacht. Auch wenn wir den 4. Urlaub in Folge früher heim fahren, weil das Wetter schlecht wird. Keine 400 km weiter östlich stehen Teile von Emilia-Romagna unter Wasser. Auch im Balkan regnet es. Und bei uns war es durchgehend immer besser als angekündigt 🙏

Hinterlasse einen Kommentar