Antigua – la fiesta de las flores

Samstag ging es morgens mit dem Shuttle (Monte Verde, 27 Euro, ca. 4h) nach Antigua. Dort war es gleich viel wärmer. Und auch so viel hübscher…

An diesem Wochenende war das „Fest der Blumen“…

…und außer vielen Blumen…

…waren es Massen an Menschen…

…Touristen…

…wie Einheimische…

Wir ließen uns durch die Straßen schieben…

Ich war abends so fertig dass ich mich nicht mehr zum Abendessen aufraffen konnte. Am nächsten Morgen war auch sehr früh aufstehen angesagt, da wir eine Tour auf einen Vulkan gebucht hatten. Also hieß es für mich, meine
Klaustrophobie zu überwinden. Mein Zimmer hatte nämlich kein Fenster. Nur im Bad ein Loch in der Decke zur Belüftung. Da ich am Ende vom Flur war, dachte ich, ich lass die Tür einfach angelehnt, da muss ja nur einer mehr an meiner Tür vorbei. Tja, morgens um halb 4 fand einer den Weg von der Toilette (die Zimmer mit Fenster hatten die Toiletten auf dem Flur) nicht mehr in sein Zimmer und wollte in meins. Ich ließ einen Schrei los als er das Licht anschaltete und er erschrak mindestens genauso wie ich. Schlafen war dann auch vorbei, es war sehr hellhörig, und da ich schon um 5 aufstehen musste, traute ich mich nicht, Ohropax rein zu machen. Also war ich pünktlich am Treffpunkt und den Morgen mit dieser Aussicht auf den Vulkan Aqua zu starten, hat was…

mit liegendem Mond 🌛

Nach 1,5 h Fahrt kamen wir am Vulkan Pacaya an. Wir wurden von unserem Guide begrüßt und hatten schon vom Parkplatz aus Aussicht auf die 3 Nachbarvulkane…

Aqua, Acatenango und Fuego.
Der letzte ist aktiv und hat 2018 bei einem Ausbruch, nach offiziellen Zahlen 300 Menschen getötet. Inoffiziell geht man aber von über 5000 Menschen aus. Das Dorf das dem Vulkan am nächsten ist, wurde komplett vernichtet.
Die Rauchsäule wird leider von einer Wolke verdeckt.

Los ging’s über mineralische Erde…

…die auch von den Pferden gedüngt wird, die man sich hier mieten kann. Wir starteten auf 1800 m und liefen mit teils bombastischer Aussicht…

auf 2300 Hm…

Wir hatten Glück, die 2 Tage zuvor waren alle Vulkane im Nebel versteckt!

Ganz auf den Krater darf man offiziell nicht. Der Pacaya ist das letzte Mal 2021 ausgebrochen, alle 4 Jahre ungefähr spuckt er wieder und hinterlässt dabei eine Spur der Verwüstung…

Man kann die Pazifiklinie erkennen.

Die Natur lässt sich aber nicht unterkriegen…

Auch dir Tierwelt nicht 🐍

Es knirscht beim Laufen auf der Lava, wie wenn man auf angetautem und wieder gefrorenem Schnee läuft.

Es wurden Marshmallows über dem heißen Dampf gegrillt…

Nach dem Ausbruch konnte man hier oben, direkt auf den Steinen Pizza backen. Inzwischen funktioniert das nicht mehr. Da das Gas für den Ofen hochgeschleppt werden muss, kostet die Pizza inzwischen 40 Euro.

Bei gutem Wetter sieht man von oben über ganz Guatemala City…

Ein Kratersee und dahinter die Hauptstadt unter Wolken begraben.

Wir kauften im Lavashop noch ein und dann ging es schon wieder nach unten.

Zurück in Antigua ging es unter die Dusche und dann haben wir uns mit Edy, unser beider Spanischlehrer, getroffen und den Rest des Tages miteinander verbracht. Vor 23 bzw. 22 Jahren hat er uns Spanisch beigebracht…

Den Abend haben wir mit einem guten Tequila beendet…

Mein Shuttle nach Xela ging am Montag erst um 14 Uhr. Ich hatte die Möglichkeit, durch die Stadt zu stolpern – auf den Straßen und Gehwegen ist es furchtbar zu laufen…

…oder mit Tobi und einer Freundin zum Wasserfall La Rinconada zu wandern.
Ich hatte Bedenken, dass wir nicht rechtzeitig wieder zurück sein würden, aber die Aussicht auf einen Wasserfall und frische Luft hat mich dann doch wieder früh aus dem Bett gelockt. Die Luft in den Städten ist abgasgeschwängert von den vielen nicht TÜV fähigen Fahrzeugen…

Yesenia ist Köchin und hat ihr eigenes Restaurant in Antigua. Sie kocht mit ganz viel Liebe und hat Spaß an ihrer Arbeit und an ihrem Leben. Was für ein schöner Vormittag…

Ab in den Urwald…

Mit ganz vielen Schmetterlingen.

Was für ein magischer Ort…

…nicht nur für mich, auch die Indigenas machen hier wohl Mayazeremonien…

Überpünktlich waren wir wieder zurück und konnten so noch das letzte Bier zusammen trinken…

Yecenia steht auf der Fußstütze des Barhockers 😆

Gute Reise Tobi, hat Spaß gemacht mit dir…

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