Inselleben

Wir waren 10 Tage auf Katrins Insel. Die Zeit verging wie im Flug. Es war total entspannt und doch war ständig was los!

Wir haben nicht nur faul am Strand gelegen…

…naja, schon oft…

…und umwerfende Sonnenuntergänge gesehen…

Wir haben uns den Tempel angeschaut…

Die Naga, die Buddha beschützt hat und eben die Samstagskinder auch beschützt, hat Muscheln als Panzer…

Bin doch irgendwie ne Meerjungfrau 🙃

Neben dem Altersheim am Longbeach…

Natürlich ein Altersheim für Farangs!

…gibt es ein Kloster. Einmal bekamen wir von einem Mönch Bonbons geschenkt. Ich wusste überhaupt nicht, wie ich mich verhalten sollte. Man soll sie als Frau ja nicht mal anschauen. Und der Gruß ist auch anders als normal. Deshalb hab ich nur genickt, was im Reiseführer als immer gute Reaktion beschrieben wurde.

Wir waren 2 mal beim Baden am Süßwassersee…

Denn es gibt Ebbe und Flut am Meer, und wenn man das nicht auf dem Schirm hatte, dann kam man an den Strand und konnte nicht baden gehen…

Der liegende Drache im Hintergrund

Den einen Tag sind wir morgens los mit dem Boot…

… auf die Nachbarinsel um die legendäre Hippy Bar zu besuchen und gegen Nachmittag wieder zurück…

…mit Zwischenstop in einer anderen Bar am Ende der Insel. Auch ein Schiff…

Freitag ist Pizza Tag. Es ging wieder mit dem Boot (vor Corona das öffentliche Verkehrsmittel) zum Restaurant. Gefühlt war die ganze Insel dort.

Als der erste Trupp wieder zurück wollte, sah ich von meinem Platz aus, dass irgendwas nicht stimmte. Marius war mitgegangen, da er schauen wollte, wie der Kapitän das mit der starken Brandung hin bekommt. Und es war gut dass er mit ist. Das Boot kippte, als alle versuchten einzusteigen. Eine Frau lag unterm Boot. Es ist niemandem etwas passiert. Der gesamte Inhalt des Bootes trieb im Meer herum, wir konnten aber alles einsammeln. Und der Motor stand komplett unter Wasser. So kamen wir in den Genuss, auf der Ladefläche eines Pickups zurück fahren zu dürfen!

Am Sonntag ist Markt, und auch da trifft man sich um lecker zu essen und/oder Maracuja-Mojito zu trinken…

Da am Dienstag ein Steinschleuderturnier war, haben Marius und Katrin eine Trainingsstation aufgebaut…

Allerdings hat nur Katrin die 250 ml Plastikflasche 2 mal getroffen und so waren wir nur Zuschauer…

Gewonnen haben die Burmesen, die das schon als Kinder lernen…

Viele leben auf der Insel, da Thailand vor Jahren hier Land verschenkt hat. Die Sonne geht, je nachdem an welchem Strand man sitzt, hinter Burma unter…

Und natürlich haben wir 2 mal eine Thai Massage auf Katrins Terasse genossen! Wobei man dabei öfter tief durchatmen muss, wenn sich die Finger, Hände oder Ellbogen in Muskeln oder über Verhärtungen drücken und nochmal und nochmal 😅

Es gab auch einen Zwischenfall, der gar nicht schön war. Ich habe ein Kind fotografiert, einen ca. 1,5 jährigen Jungen, der nackt war. Er war mit seinem größeren Bruder im Shop und sprang dann mit der kleinen, pumeligen Hand voller golden glitzernden Bonbons Richtung zuhause. Ich fand diese Szene so schön. Sein verschmitzter Blick zurück, als er weg lief und der wütende Blick, als sein Bruder ihm die Bonbons wieder abnahm. Ohne nachzudenken, wollte ich das festhalten und hab fotografiert. Da kam eine junge Farang auf mich zu und beschimpfte mich sofort. Wie ekelhaft ich wäre und dass ich sofort die Bilder löschen soll. Natürlich hatte sie recht! Ich weiß dass man Menschen nur fotografieren darf, wenn sie zustimmen. Auch hier hat es einen religiösen Hintergrund. Und ich respektiere das immer🙏 Ich war in diesem Moment verzaubert von dieser Szene und habe nicht nachgedacht. Ich habe die Bilder auch sofort gelöscht. Aber sie hat nicht aufgehört mich zu beschimpfen, ein Freund von ihr kam dazu und hat sich Schulter an Schulter zu ihr gestellt. Ich habe mich sehr schlecht gefühlt. Trotz allem, Hut ab, für so einen Einsatz, für diese Zivilcourage. Aber sie war nicht mehr zu bremsen mit ihren Beschimpungen. Und so sind wir schließlich einfach weg gefahren.

Sooo viel Paradies, sooo viele erste Male, sooo viel von allem…

Ich bin voll mit Eindrücken, die hier auf mich einprasseln und mich einfach oft ganz leise werden lassen…

Ich genieße dieses einfache Leben, ziehe nur kurze Hosen, Trägershirt und FlipFlops an. Das wars, der Rest gibt mir diese Insel!

Sogar Kokoseis im Milchbrötchen 🙃

Sooo viel was ich mir gewünscht habe, wonach ich mich an so vielen kalten, nassen Tagen gesehnt habe. Und es ist so viel besser!!! Mit nassen Haaren, die vor lauter Salz gar nicht mehr trocken werden, auf einem Roller durch den Urwald…

… von Strand zu Strand fahren. Über festgetrettene Pfade durch Dschungel zum nächsten Strand, der wieder anderen Sand hat…

Und es geht erst los! Wir haben uns schon gefragt, ob es ein Fehler war, hier zu beginnen, fernab vom Massentourismus. Wir werden sehen, was noch kommt…

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