Koh Lanta

Zuerst hieß es, von Katrin Abschied zu nehmen. Sie machte sich auf den Weg zurück auf ihre Insel und für uns ging es in 2,5 h (16 Euro) im Minivan, dann mit Fähre, auf die Insel Koh Lanta. So ein bisschen als Familieninsel wurde sie uns beschrieben. Die Lieblingsinsel von Anne, die aber auch vor vielen Jahren zum letzten Mal dort war.
Wir hatten über AirBnB ein Zimmer im Lemontree gebucht (47 Euro/Nacht). Ein Hund und 2 Kater wohnen auch dort…

Wir haben gegenseitig voneinander profitiert 😻…

Und von der Unterkunft aus waren es nur 50 m bis an den Strand Klong Nin. Und da haben wir uns dann auch erstmal ausgebreitet. Es gab kaum Schatten…

…und im Wasser piekste es unangenehm. Das sind die Larven von Mangrovenquallen. Man sieht sie nicht und es ist auch nicht gefährlich. Es piekst auf der Haut und beim Schwimmen fühlt es sich an als ob man durch klumpiges Wasser schwimmt.


Nach Sonnenuntergang liefen wir noch den ganzen langen Strand entlang. Bestaunten die schönen Restaurants und Bungalowanlagen.
Es war sehr viel weniger los, als vermutet oder befürchtet. Wir fühlten uns beide ein bisschen an Zipolite erinnert. So wie es 2022 war.
Am nächsten Morgen liehen wir uns wieder einen Roller aus und erkundeten die Insel…

Wir fuhren bis ganz in den Süden. Dort kann man durch den Urwald wandern…

Aus welchem Grund auch immer es nicht funktioniert hatte. Egal, dann sollen die Besucher drüber steigen 😅

… und kommt direkt am Meer wieder raus…

Danach fuhren wir weiter nach…

Wunderschön liegen die vielen noch traditionell gebauten Häuser…

… auf Stelzen im Wasser…

Obwohl alles auf Tourismus ausgelegt ist, war es nicht überlaufen…

Wasserlieferung

Man kann entweder shoppen…

😅 Was für ein Glück für die Schmetterlinge!
wer findet die Katze ? 😻

oder Essen gehen…

Coconutshake und ein Butterfly Pea-Tee mit Maracuja


Die ganze Insel ist sehr schön und grün. Auch hier wird, wo kein Urwald mehr ist, oder dafür gerodet wurde, Kautschuk angebaut und geerntet.

Wir fuhren hoch bis in den Norden der Insel, nach Saladan, um uns wegen der Weiterfahrt zu erkundigen. Auch wenn es alles nicht so weit auseinander ist, waren wir dann doch froh, wieder zurück zu sein. Zum einen konnte ich nicht mehr länger auf diesem Roller sitzen und zum andern war Marius froh, denn an diesem Roller gingen beide Bremsen nicht so richtig. Aber wir hatten immerhin Helme!

Abends fuhren wir zusammen mit Cyntia, die auch mit uns im Lemontree wohnte, ins Nachbardorf in die Cigare-Bar. Dort war ein Reggae Konzert von „Job2do“…

Schon bei Katrin auf der Insel hatten wir von der thailändischen Reggaeband gehört, das eine Lied sofort im Ohr gehabt. Er ist in ganz Asien berühmt und die Thais feiern ihn, weil er der Einzige ist, der es hinbekommt, auf thailändisch gute Reggae Musik zu machen. Und so feierten wir mit ihnen und tanzten den ganzen Abend…

Ich war etwas schockiert von den Männern. Also den Ausländer/Touristen/Farangs. Ich weiß nicht ob es an der Hitze lag, dem vielen Marihuana…

… oder ob einfach viele Idioten hier zusammen gekommen sind. Aber sie haben sich unmöglich aufgeführt und nie gemerkt, wenn es zu viel wurde. Cyntia hatte so eine Bekanntschaft gemacht, den sie von sich stoßen musste. Und dann habe ich auch noch einen beobachtet, wie er ein 4er Grüppchen Thai Mädels anbaggerte. Man muss dazu wissen, dass Thais keine Körperlichkeiten in der Öffentlichkeit austauschen. Händchenhalten vielleicht mal, aber es wird nicht geküsst oder gekuschelt wenn andere zuschauen können.
Auf jeden Fall haben diese Mädels zusammen getanzt und ein Farang hat das als Aufforderung gesehen, sich von hinten tanzend mit seiner Hüfte an eines der Mädels ran zu machen. Diese ist sofort geflüchtet und hat sich vor ihre Freundin gestellt. Was den Farang aber nicht davon abgehalten hat, sich weiter tanzend an die Mädels ran zu machen.
Es ist auch nicht üblich in Thailand, auf der Straße laut zu werden. Thais wahren immer ihr Gesicht. Deshalb haben die Mädels auch weiter gelächelt, haben nur versucht, sich von ihm fernzuhalten. Wieder ein anderer hat, während seine Freundin ihn geküsst hat, gelangweilt in der Gegend umhergeschaut, sie danach verscheucht und mit einer anderen geflirtet.

Mit einem überteuerten Taxi gings dann Nachts wieder zurück. Wir hatten uns bei der Hinfahrt noch darüber unterhalten, dass einem, auf so einer Insel nichts anderes übrig bleibt, als unverschämte Preise zu zahlen. Wenn man keinen Roller hat bzw nicht betrunken fahren will, können sie verlangen was sie möchten. Und teilweise werden sie teurer, sobald man versucht zu verhandeln. Wir haben das doppelte bezahlt wie auf dem Hinweg. Wenigstens waren die Spritpreise überall gleich. Egal ob an der Tankstelle…

… oder am Straßenrand…

Am nächsten Tag war Strandtag angesagt. Wir hatten ein gebrauchtes, großes Tuch gefunden und uns am Strand immer ein Dach damit gebaut. Denn in der Sonne hielten, zumindest wir, es nicht den ganzen Tag aus. Und so gingen die Stunden mit baden, Buch lesen, zwischendurch mal was Essen auch vorbei…

Und so waren auch schon wieder 5 Tage auf Koh Lanta vergangen. Wir wurden am 29.1. mit einem Taxi abgeholt und zum Pier gefahren, von wo aus es zur nächsten Insel ging.

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