Koh Jum/Koh Pu

Vom überfüllten Pier in Koh Lanta ging es mit dem Speedboat (43 Euro) in 20 Minuten auf die kleine Insel Koh Jum. Zumindest heißt der südliche Teil so, der nördliche Koh Pu, was übersetzt die Krabbeninsel heißt.


Wir wurden von dem Betreiber unseres Bungalows abgeholt…

… und die Insel zog uns gleich in ihren Bann. Die Straßen waren fast leer, viel Urwald, kleine, traditionelle Häuser…

…und alles sehr entspannt. Auch im Netz wird die Insel als Ort zum Entspannen beschrieben, ohne Partytourismus, kein Massentourismus.

Im Pizza Classic Resort Kohjum (Booking, 47 Euro) bekamen wir zur Begrüßung frisch gepressten Orangensaft, bzw. sind es eigentlich Mandarinen. Am Tresen hing dieses Schild…

Und auch am Eingang zu einem der 3 Ortschaften auf der Insel haben sie ein handgeschriebenes Plakat aufgehängt: „No Bikinis, please respect“. Und das ist völlig okay!!! Zuhause geht auch keiner im Bikini ins Restaurant. Natürlich hat es zuhause auch keine 34 Grad. Aber so wie sich bei uns darüber geärgert wird, wenn Ausländer ins Land kommen (und das nicht aus touristischen Aspekten), und unsere Kultur nicht respektieren, so muss man sich dann auch selber daran halten. Es ist trotz allem leider so, dass es Farangs gab, die mit nacktem Oberkörper Roller fuhren und die Mädels mindestens in Bikinihose mit Bluse drüber oder eben im Bikinioberteil oder ohne BH in den Restaurants saßen, wo sie von Frauen mit Kopftuch bedient wurden. Tatsächlich hauptsächlich Generation Z.

Wir hatten es zu Fuß ca. 5 Minuten an den Strand, der lang und einsam war…

Andere Insel, andere Künstlerkrebse…

Am nächsten Tag konnten wir vom Besitzer den Roller mieten und so machten wir uns wieder auf, die Insel zu erkunden…

Erst ganz in den Norden, an den Coconutbeach…

…wo wir eine Affenfamilie beobachten konnten. Das sollten nicht die letzten Affen gewesen sein.
Als der Schatten weg war fuhren wir zum nächsten Strand…

Mit vereinzelten Bars…

Bei Flut steht es im Wasser 🤩

…und Bungalows. Ich habe beobachtet, wie Einheimische mit ihrem Roller über den Strand fuhren, und dachte, wir könnten so den Heimweg abkürzen. Marius hat sich schließlich breitschlagen lassen, aber wir sind dann doch nicht auf die Straße gekommen, die Google uns angezeigt hat. Aber wieder ein erstes Mal: mit dem Roller über den Strand😅

Auch an den anderen Tagen erkundeten wir weiter die verschiedenen Strände und suchten uns ruhige, schattige Plätze. Und mein Hausmann hat es dann auch noch gemütlich gemacht…

Nur die Ameisen ließen sich auch durch Kehren nicht vertreiben…

Zum Mittagessen gab es Nudelsuppe. Man kann sich die Nudeln dazu aussuchen und welches Fleisch man will…

Servietten, wie auch Klopapier, sind in Thailand einlagig. Und tatsächlich gibt es ganz oft auch nur Klopapier als Servietten. Die meisten haben aber zumindest einen Spender dafür…

An einem anderen Strand, der wegen Ebbe und viel Wind nicht zum Baden eingeladen hat, sind wir spazieren gelaufen…

Und auf einen Buddha gestoßen der einen schönen Platz hat…

Dahinter haben wir ein Krematorium entdeckt…

Ein französisches Pärchen hatte so eines schon mal gesehen, sie wussten aber auch nicht, ob da nur Mönche verbrannt werden, oder alle Gläubigen. Auf jeden Fall sah es nicht so aus, als ob es in letzter Zeit benutzt worden wäre…

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