
Um 5 Uhr früh kamen wir in Chiang Mai an. Etwas verballert ließen wir uns von einer Taxifahrerin, die mindestens noch genauso müde war wie wir, zu einem Frühstückslokal fahren. Dort wird normalerweise die Bestellung selbst ausgefüllt…

…aber die Bedienung kam sofort und nahm die Bestellung für uns auf.
Es gab Reissuppe und den Ersatz für Marius heißgeliebte Dampfnudeln…

Dann ging es während des Sonnenaufgangs zum Hotel…

Wir konnten noch nicht in unser Zimmer, aber durften den Pool und die Toiletten nutzen. Und so schliefen wir am Pool, bis die Sonne unser Schattenplätzchen erreicht hatte. Das Wasser vom Pool hat uns dann endgültig wach gemacht. Und dann sind wir los in die Altstadt, um unsere Wandertour zu buchen. Bei „Chiang Mai Trekking with Piroon“ hatten wir uns für eine 3-Tages-Tour angemeldet.
Chiang Mai ist die 2. größte Stadt in Thailand. Das touristische Leben spielt sich in der Altstadt ab. Ein Hotel/Hostel reiht sich an Restaurants, Bars, Mode- und Souvenirshops, Touranbieter und Rollerverleih. Aber alles wirkt wie immer sehr entspannt. Wir kamen noch an der Blutbank vorbei…

…ich hätte gerne gespendet. Aber man darf erst spenden, wenn man 3 Monate in Thailand ist. Sie hat dann auch nur nett gelächelt, als ich erzählte, dass ich es mir gerne angeschaut hätte, da ich quasi Kollegin bin. Ich hab dann in den Entnahmeraum gespickelt. Die haben Blutmischwagen, nicht nur Hocker wie in Guatemala 😉
Es war der 17. Februar, und somit Chinesisches Neujahr…

…das Jahr des Feuerpferdes. In dem man Altes hinter sich lässt, das Jahr für Neuanfänge. Wir hatten ein bisschen Respekt davor, da viele Chinesen Neujahr in den großen Städten in Thailand feiern. Aber wir hatten weder bei der Hotelsuche noch an den Preisen was gemerkt. Und wenn wir schon mal da waren, dann wollten wir auch sehen, was da so passiert. Wir haben uns vom Rollertaxi am Hotel abholen…

…und uns nach China Town fahren lassen…

…gut so, die Straßen waren voll, verstopft rund um China Town. Und mein Fahrer zeigte mir, was ein Rollerfahrer in Thailand so drauf hat. Er überholte auf der Gegenfahrbahn, schlängelte sich über 3 Fahrbahnen nach vorne und fuhr auch schon mal bei Rot über die Ampel. Aber ich habe mich sehr sicher gefühlt! Er macht den ganzen Tag nichts anderes.
Und dann steckten wir zwischen den Menschenmassen…

Es gab eine Bühne, wo Kinder-Schönheitsköniginnen geehrt wurden…

Eine Gruppe machte Akrobatik mit Drachentanz…

Es gab ein kleines Feuerwerk und ganz viel Essenstände…



Alles war in rot gehalten und die Menschen hatten chinesische Kleidung oder Accessoires an. Das war es dann aber auch schon…

Am nächsten Tag nahm ich mir den Vormittag zum Shoppen frei😉 Marius hat so lange die Wäsche gemacht und war beim Barber…

Es gibt viele thailändische Labels und ja, man hätte viel Geld los werden können…

Ich hab mir viel Zeit gelassen, ausgiebig gebummelt in dem angenehm klimatisierten Gebäude. Draußen auf dem Markt war das dann einfach nur heiß…

Aber es war ein wunderschönes Viertel…



Ich gönnte mir einen Maracuja-Saft…

…der ausnahmsweise mal eine Halterung aus Bambus hatte. Und nicht noch in eine Tüte gesteckt wurde. Ein bisschen weniger Plastik🙏
Und dann ließ ich mich zurück zum Hotel fahren und wir genossen den Pool, hatten sogar das Glück noch Liegen zu ergattern😅
Und dann haben wir sie gesehen, die erste Siam-Katze…

Abends gingen wir Essen, wir hatten so Lust auf westliches Essen, und da gab es einige denen es auch so ging. Wir bekamen einen heißbegehrten Platz und das Tolle war, dass es dort Spiele gab, um sich die Wartezeit zu vertreiben. Das Essen war weniger gut, aber ich konnte eins meiner neuen Kleider gleich mal ausführen…
