Trekking-Tour – Tag III – Bambus Floßfahrt

Nach der langen Pause mit Buzi ging es weitere 3 h durch den Dschungel…

Teakbäume

Tiere bekamen wir leider keine zu sehen, ausser Insekten und Termiten…

Zuerst kamen wir an den Mae Tang Fluss…

…dann an ein Bergdorf der Lahu …

.. wo wir in unsere Unterkunft eincheckten…

…und ich dann nochmal runter an den Fluss bin zum Baden…

Auch hier wurden wir wieder hervorragend bekocht…

Die Spülküche mit Flussblick.

Es war wirklich beide Abende ein leckeres, vielseitiges Essen. Und wir hatten, weil wieder ein Gewitter aufzog, wundervolles Licht…


Und später war der Smiley-Mond zu sehen…

Katrin hat ihn so getauft 😊 Hier in Asien, wie auch in Zentralamerika kenne ich den Mond so liegend.

Am nächsten Morgen war ich als erste wach und bekam exklusiv ein Feuer und Tee…

…außerdem durfte ich Klebreis-Brötchen probieren…

Sie wurden am Feuer aufgewärmt, immer wieder geklopft und schmeckten lecker…


Das gemeinsame Frühstück war reichhaltig, und wieder gab es die leckeren Cha-Banana-Pancakes.

Und dann durften wir unsere Bambus-Flosse besteigen…

Das Gepäck wurde gesichert 😅…


Sie sind erstaunlich stabil. Man sollte nur darauf achten, auf mehrere Bambusrohre gleichzeitig zu stehen. Wir hatten jeweils 2 Steuermänner…

Vorbei am Dorf…

Und dann ging es auch schon sicher durch die ersten Stromschnellen…

Es war wunderschön, den Urwald vom Wasser aus zu sehen…

…wieder eine ganz neue Perspektive. Wir hatten auf Affen gehofft. Aber die ziehen wegen der Hitze in den Norden, und immer weniger kommen zurück, da sie in den Tempeln gefüttert werden.

Unser Steuermann sprach relativ gut englisch, das er nur durch die Arbeit mit den Touristen gelernt hat. Ich nutzte die Chance, um ein bisschen mehr über das Leben in so einem Bergdorf zu erfahren. Die Kinder gehen zur Schule, allerdings in einem anderen Dorf. Da bleiben sie auch unter der Woche, da ein Weg eine Stunde zu Fuß ist. Und eben flussaufwärts. Bei der Strömung die wir hatten, wäre es möglich, mit den Booten zu staken, in der Regenzeit hat man keine Chance. (Die Flöße werden mit Auto’s ins Dorf, wo wir Buzi getroffen haben, gefahren und dann flussabwärts wieder zu ihren Besitzern gebracht)
Ich habe ihn gefragt, ob er glücklich ist, gerne dort lebt. Er antwortete, dass es ein hartes Leben ist. Sie haben nur die Flöße, die sie bauen, und verkaufen und die Arbeit mit den Touristen. Während Corona konnten sie kaum überleben, da sie auch nicht die Möglichkeit haben, viel anzubauen.
Viele junge Menschen gehen in die nächst größeren Städte und arbeiten dort, um dann ihre Familien zu unterstützen. Oft kommen sie nur einmal im Jahr nach Hause. Er kennt nichts anderes, lebt sein ganzes (38 jähriges) Leben schon dort. Sein Sohn, 14 Jahre, war der 2. Steuermann…

Es ist schon verrückt. Wir fühlten uns wie im Paradies, genossen die wunderschöne Landschaft, das friedvolle, ruhige Leben. Für diese Menschen aber ist es jeden Tag ein Kampf.

Nach ca 1,5 Stunden machten wir Pause, Cha schnitzte uns Becher aus Bambus…

Marius fand eine Schlangenhaut…

…und wir badeten.

Und dann ging es nochmal gut eine Stunde flussabwärts…

Wir surften die Stromschnellen stehend 💪

…zum nächsten Dorf des Shan Stammes…

…mit Hafen…

…und einer Straße. Wir bekamen noch ein Mittagessen und wurden dann wieder 1,5 Stunden nach Chiang Mai gefahren. Alle waren glücklich mit den Erlebnissen der letzten 3 Tage, alle waren ziemlich platt und alle freuten sich auf eine Dusche und bequeme Betten. Ohne Bettwanzen. Eine von uns hatte verdächtige Stiche. Und im Gruppenchat war danach eine kleine Panik, da jeder irgendwie Stiche hatte. Bis auf uns 2 😅

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