Samoeng-Loop

Wir checkten im „Your Space Hotel Prasingh“ (Booking 30 Euro/Nacht) ein. Das Bett war bequem, es gab einen Pool, aber sonst nicht wirklich was, um den Tag nach der Tour gechillt zu verbringen. Ich ging morgens los, Wäsche waschen…


Wir besorgten uns 2 große Roller und da wir es nicht weit zum Night Market hatten, sind wir abends dort hin, um zu Essen. Das erste Mal dass wir Krokodil im Angebot hatten…

…was Marius aber nicht angemacht hatte.
Wir gingen dann auf ein Konzert, dass dort Open Air stattfand und genossen die Indie Musik der relativ bekannten Band Yonlapa und die entspannte Atmosphäre. Die jungen Menschen saßen, wippten und sangen dazu…

Am nächsten Morgen zogen wir nach dem Frühstück los zu unserer „Motorrad“-Tour. Ich war so glücklich, selber fahren zu dürfen…

Da wir in die Berge fuhren, hatte uns der Rollervermieter geraten, 2 Roller zu nehmen. Denn wir beide mit unseren „200 kg“ hätten mit einem Roller keine Chance. Und er sollte Recht behalten 🤷‍♀️(auch wenn die 200 kg etwas übertrieben war🤨). Es war teilweise sehr steil und schon alleine auf dem Roller mussten wir aus manchen Kehren heraus Vollgas geben um nicht umzukippen. Erstes Ziel war der Mae-Sa Wasserfall, der im Doi Suthep-Pui Nationalpark liegt…

Es waren insgesamt 10 Stufen…


…und da wir früh dran waren, waren wir die meiste Zeit allein…


Wir wanderten…

…bis ganz nach oben und genossen die wunderschöne Natur und ihre Kunstwerke…

Das Sicherheit wird hier etwas anders gelebt…

Das Blatt eines Teak Baum

Wir machten einen kurzen Abstecher einen kleinen Weg in die Berge hinein mit wunderschön angelegten Gärten…

Dann ging es weiter zum Aussichtspunkt Mon Jam. Es war eine kleine kurvige Straße und hat riesig Spaß gemacht, zu fahren. Oben angekommen war leider die Aussicht nicht so gut, es war bewölkt und auch Regen angesagt.
Es waren schöne Blumenbeete angelegt und jede Mengen Herzen, wo man kitschige Selfies machen konnte…

Im Hintergrund der neue (Insta-)Trend. Glamping, Zelte die man mieten konnte. Wir waren erschrocken. Hatten natürlich schon Reels gesehen, mit einer tollen, nebelverhangenen Bergkulisse, hinter der die Sonne aufging. Ein schöner Mensch, einsam vom Zelt über einen Holzsteg zum Aussichtspunkt lief. Tatsache ist, dass ein Zelt neben dem anderen steht und der ganze Hang vollgepflastert ist…

Aber es gab Erdbeeren…

Thais lieben Erdbeeren, nur ernten sie 95% unreif. Warum auch immer.

Und weiter gings durch die kurvige Berglandschaft, zum nächsten Aussichtpunkt mit wenig Aussicht…

Auch an einem Tempel…

…in einer wunderschönen Berglandschaft hielten wir…

Der war sehr verlassen…

… ein paar Hunde schimpften mit uns. Dann kam doch noch ein einzelner Mönch ums Eck. Auf der Toilette hat Marius seine Zigaretten gesehen…

Dann noch zu einer Buddha Statue…

…mitten im nirgendwo. Es sah so aus, als ob dort größere Gruppen übernachten können. Aber es war total verlassen…

Wir fanden einen netten Platz an einem Flüsschen zum Mittagessen…

Wir waren schon fast 80 km gefahren, als wir wieder in die Umgebung Chang Mais kamen. Und der bekannte Tempel Wat Phra That Doi Kham (die Anlage ist über 1300 Jahre alt) lag auf dem Weg. Also sind wir auch dort hin. Auf den ersten Blick ein Tempel wie jeder andere…

Dann war ich begeistert, denn es waren die ersten weiblichen Statuen zu sehen…


Eine davon die Königin von Nordthailand…

Doch dann konnten wir es gar nicht fassen. Es waren viele Gläubige da, die beteten, spendeten, unter den Elefanten durchliefen…

…und anschließend Glückspiele spielten…

Das war das Ergebnis

…eine Glücklosbude an der anderen…

Es gab sogar Geldautomaten…

Und wirkte mehr wie ein Rummel…

Wir sind heil wieder im Hotel angekommen 🙏, ich bin wieder total angefixt was Rollerfahren angeht. Darauf haben wir erst mal angestoßen. Allerdings hab ich beim Griff in das Kühlregal nicht richtig geschaut. Aber wer kommt denn auch auf so eine Idee…

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