
Die erste ruhige Nacht, in der wir keine Ohrstöpsel brauchten. Wir machten Sport, dann im Fluß „duschen“ und dann gab´s Frühstück mit lecker Vollkornbrot…

Und wieder mal hieß es, ein wunderschönes Fleckchen Erde zu verlassen. Klo war voll, Grauwasser auch, Trinkwasser leer… der Alltag beim Wildcampen🤷♀️
Wir fuhren weiter nach Popoli. Dort gibt es eine Auffangstation für Wölfe. Und die wollten wir uns anschauen. Laut Internetseite kann man sich nur die Wölfe anschauen, die aus verschiedensten Gründen nicht mehr ausgewildert werden können. Die anderen hält man so gut wie es eben geht von Menschen fern…

Leider war das Besucherzentrum geschlossen. Wir durften uns die anderen dort gestrandeten Tiere anschauen, wie Wildschweine, Wild im allgemeinen und verschiedene Greifvögel. Zu den Wölfen darf man nur mit Personal. Schade, muss das Abenteuer Wolf noch warten. Einen kleinen Tiger haben wir beim Spielen mit einer Schlange beobachtet…

Auch hatte Marius bei der Anfahrt den Überfall einer schon aufgerichteten Schlange auf eine Eidechse vereitelt. Komisches Gefühl beim Laufen wenn es im Gras raschelt.
Um Mittagspause zu machen, fuhren wir an die Quelle des Pescara-Fluß…

…nein, kein Filter drin!
Und Wassertanks mit frischem Quellwasser aufgefüllt…

Unser Weg führte uns durch Sulmona. Und dann lag auch noch die Süßwaren-Fabrik inklusive Museum der „Confetti Peloni“ direkt an der Straße…

Seit 200 Jahren werden hier Mandeln mit Schokolade und Glasur überzogen. Eine Institution in Italien, sämtliche Stars und auch der Papst waren hier schon. Das Museum hat alles ausgestellt, was es an alten Maschinen und Dokumenten gibt…

Man kann in die Produktionshalle schauen…

und läuft an den Tischen entlang, wo die Mandeln für alle erdenklichen Feste hübsch verpackt werden. Je nach Anlass gibt es die Mandeln in den verschiedensten Farben. Für diese hübschen Blumen werden die Mandeln in buntes Plastik verpackt…

Zum Übernachten ging es zum ersten Agricamper in diesem Urlaub. „La Porta dei Parchi bioagriturismo“ beim wunderschönen Dörfchen Anversa degli Abruzzi. Mit Ausblick auf den nächsten Nationalpark – die Majella…

Wir beschlossen im Restaurant, wo nur mit selbst produzierten Lebensmitteln gekocht wird, zu essen. Und das war die beste Entscheidung. Es gab eine Vorspeisenplatte…

…alles Schaf. Und dann gegrilltes Lamm für Marius und für mich Parmigiana di Melanzane/Auberginenlasagne -Weltklasse!!! Genauso wie der Kuchen zum Dessert – Sbriciolata alla Ricotta. (Das Rezept hab ich schon an Mama weitergeleitet 😅)















































































































