Familie Reyes – (m)eine mittelständische Familie in Guatemala

Was für ein emotionales Wiedersehen. Kann es immer noch nicht ganz glauben dass ich wieder hier bin. Vor 20 Jahren haben Uli und ich in Quetzaltenango, kurz Xela, Sprachschule gemacht bevor wir in Piña gearbeitet haben. Ich hatte das rießige Glück, bei Blanca und ihrer Familie unterzukommen. Über all die Jahre haben wir den Kontakt gehalten, was mit der Technik immer einfacher wurde! Bin nun das 4. Mal wieder hier.

Blanca ist letztes Jahr 80 geworden, Federico ist 82. Und man merkt ihnen ihr Alter an. Ihre jüngste Tochter Norma wohnt bei Ihnen und versorgt beide. Sie ist Physiotherapeutin. Leider hat Corona auch für sie schlimme Folgen, da sie so gut wie keine Arbeit hat.

Dazu kam noch, dass sie ihr Haus komplett abreißen mussten wegen einem Wasserschaden. Es wurde neu gebaut bzw angefangen damit und dann hat sich der Bauunternehmer mit dem Geld aus dem Staub gemacht. Mit Geld was sie eigentlich nicht haben ist das Haus nun soweit fertig, dass man drin wohnen kann.

Ein Bild hat auch im neuen Haus nach 20 Jahren immer noch einen Platz bekommen😍

Und es ist bei einem Erdbeben letzte Woche sogar stehen geblieben.

Ich wurde sofort einfach ins Familienleben integriert, hab mein eigenes Zimmer bekommen und werde total verwöhnt. Obwohl ich das gar nicht will, aber das lassen sie sich nicht nehmen.

Norma und Blanca

Zum Mittagessen wird groß gekocht, weil da ein Teil der restlichen Familie in der Mittagspause zum Essen kommt. Und schwupps, sitze ich zwischen 4 Generationen am Tisch. Trotz großer (Geld-)Sorgen die sie alle haben, ist die Stimmung liebevoll und fröhlich. Alle haben Arbeit, aber da auch die Unternehmen unter der Pandemie leiden, zahlen sie zum Teil weniger. Und vom Staat gibt es keinerlei Hilfe. Da ist schon die kaputte Waschmaschine ein riesiges Problem, und Blanca wäscht zumindest die Unterwäsche wie früher von Hand.

Ich genieße die Sonne auf der Dachterasse mit Blick auf den Vulkan…

und komme mir beim Yoga doch wieder etwas fehl am Platz vor, angesichts der unterschiedlichen Leben die wir führen. Ich kann es mir „rausnehmen“ 6 Wochen die Welt zu bereisen und hier hat eine mittelständische Familie nicht die Möglichkeit das Dach fertig zu stellen.

Aber sie kämpfen weiter, wie Blanca so schön sagt, vertrauen auf Gott und nehmen ihr Schicksal an. Und es ist so schön zu sehen, wie liebevoll sie miteinander umgehen.

Blanca und Federico vor 60 Jahren ❤

Und trotz ihrer Situation unterstützen sie Menschen, die quasi nichts haben. Eine indigene Frau hilft ihnen im Haushalt. Sie lebt mit ihrer Tochter auf dem Land in ärmsten Verhältnissen. Dort wäscht sie Wäsche (von Hand) um sich und ihre Tochter zu versorgen. Und von Blanca und ihrer Familie bekommt sie auch etwas Geld und 2 Mahlzeiten für sich und ihre Tochter Stefani.

Stefani ist 12 Jahre alt. Macht hier ihr Homeschooling und hilft auch im Haushalt mit. Als ich heute vom Yoga auf der Dachterasse kam, hat sie die Nudeln für’s Mittagessen gekocht, danach Geschirr von 9 Personen abgespült…

Ich muss zugeben, dass ich damit doch zu kämpfen habe. Als ich mit Blanca und Federico darüber spreche, beruhigen sie mich. „Du sollst die Zeit hier genießen…, wenn du wieder heim kommst musst du ja auch wieder hart arbeiten…, du hast schon so viel für unsere Familie getan…“ Ich versuche ihnen zu erklären, wie viel einfacher mein Leben doch ist. Obwohl sie durch ihre langjährige Arbeit mit Sprachschülern bestimmt eine Idee haben, wie anders das Leben sein kann, sind es doch Welten. Und als ich ihnen dann noch von „Saugi“, meinem Staubsauger-Roboter erzähle, staunen sie doch sehr.

»Zufriedenheit ist der Stein der Weisen, der alles, was er berührt, in Gold verwandelt; der Arme ist reich mit ihm, der Reiche arm ohne ihn.« Benjamin Franklin

Andere Länder, andere Sitten – Resümee Mexiko

„Habt ihr keine Arbeit zuhause?“ wurden wir gefragt. Wie sonst könnte es auch sein, dass wir so weit weg von Zuhause sind um, ja, nix zu tun. Unvorstellbar für viele hier, die einfach jeden Tag nutzen müssen um Geld zu verdienen. Da wird nicht viel gespart und keiner zahlt einem weiter Lohn wenn man nicht arbeitet.

Ganz spannend sind die Maßnahmen gegen Covid. Es wird auch im öffentlichen Bereich Munschutz getragen. Was außer in Zipolite tatsächlich die meisten Mexikaner tun. Und dann wird in vielen größeren Einrichtungen wie Busbahnhöfe oder Supermärkte Fieber gemessen. Also die Hauttemperatur, egal an welcher Stelle. Überall wo man rein möchte bekommt man Desinfektionsmittel oder -gel portionsweise verabreicht. Oft reicht die Portion nicht aus um wirklich sinnvoll die Hände zu desinfizieren. Vor vielen Restaurants steht Wasser und Seife zum Händewaschen.

Grundsätzlich eine tolle Sache

Was ganz spannend ist, sind die Halbkörperdesinfektionen. Manchmal wird man ab dem Bauchnabel nach unten mit Desinfektionsmittel eingesprüht. Letztens im Hotel wurden wir und unsere Rucksäcke mit Dampf „desinfiziert“, ganz wichtig seien die Schuhe. Die nächsten Male, als wir aus der Stadt gekommen sind, war das aber nicht mehr notwendig.

In manchen Eingangsbereichen gibt es Schuh-Desinfektionsbecken…

Was ist uns noch so alles begegnet???

Oft werden die unterschiedlichsten Dinge zusammen verkauft. Wir haben schon vermutet, dass das ein oder andere mal von einem Lkw gefallen ist…
Viele müssen sich in langen Schlangen an der Bank anstellen um Lohn oder Rente zu bekommen.
Sicherheit im Straßenverkehr sieht überall anders aus.
Stromversorgung
Upcycling von Bierdosen
So wird Wasser geliefert. Man beachte die professionelle Einfüllhilfe. Natürlich sollte man das Leitungswasser hier nirgends trinken.

Trinkwasser ist relativ teuer. Für 1 L zahlt man ca. 50 Cent.

Einen TÜV gibt es natürlich nicht
Mit minimalem Aufwand Ziel erreicht
Zwischendurch einen Schluck Mezcal wenn es sich mal wieder staut…
Warum nicht erstmal die alten Tassen aufbrauchen bevor man neue oder gar gleiche für’s Restaurant besorgt 🤷‍♀️
Oder einfach Messbecher?! Ach, herrlich😂
Man muss nicht immer gleich alles wegwerfen…
Vieles kann man einfach auch mit Faulheit erklären.
Man sieht den Hotelzimmern sofort an, ob es komplett in mexikanischer Hand ist. Sie haben da kein Gefühl für Wohlfühlatmosphäre, zumindest nicht nach „unserem“ Standard. Es muss einfach nur praktisch sein.

Wobei wir auch keinen Wert auf Luxus legen und sehr billig wohnen. Zwischen 20 und 50 Euro die Nacht.

Fliegenfischen geht so viel einfacher.
„Tope“ – wahrscheinlich die einzige Möglichkeit, die Fahrer dazu zu bewegen, langsam zu tun.

Adios Mexico – Hola Guatemala

Marius ist inzwischen gut Zuhause angekommen. Ich durfte im Hotel noch meine Zeit verbringen bis zu meiner Busfahrt. Die Dame vom Empfang hat mich auch fest in den Arm genommen und mich getröstet als bei mir die Tränen liefen.

Meine Meditations-App hat mich gefragt:“Was bedeutet Glück für dich?“  ….Nach 3 Wochen gemeinsamem Urlaub unglücklich zu sein, wenn es alleine weiter geht… Schöne Dinge gemeinsam zu erleben und teilen können… die Möglichkeit zu haben, noch 3 Wochen weiter die Welt entdecken zu dürfen.

Danke mein Schatz ❤

Ich bin über Nacht 13 Stunden von Oaxaca nach Tapachula gefahren. Hab gut geschlafen. Und bin in einer Oase in dieser lauten und heißen Stadt gelandet.

Eduardo, der Besitzer hat sich liebevoll um mich gekümmert, gleich die Vaterrolle übernommen und war mir in allem behilflich, wollte mich sogar nachts um 10 noch an die Apotheke fahren um einen Termin für meinen Antigen Test auszumachen. Auch die anderen Männer waren super nett, haben ihr Essen mit mir geteilt, mir ihre Telefonnummern gegeben, dass ich mich melden kann, um mir ihre Stadt zu zeigen. Es war nie bedrängend oder unangenehm! Pure Gastfreundschaft!

Ich bin dann aus der Hitze der Stadt an den Strand geflohen.

Ewig weiter, fast menschenleerer Strand. Nur ein Geier und leider wieder sehr viel Müll…

Bei meiner Ankunft hat mir ein Taxifahrer gesagt, dass ich, wenn ich zu Fuß über die Grenze nach Guatemala gehe, keinen Antigen Test brauche. Das hat mir noch jemand bestätigt. Aber Franz, ein Guatemalteke, hat sich erkundigt und mir abends dann gesagt dass man seit Ende Januar einen braucht. So wie das auch beim Auswärtigen Amt steht. Also, Sonntag früh raus, in der Hoffnung, eine Teststation zu finden. Das machen hier Ärzte in Apotheken. 7 Apotheken bin ich abgelaufen, jede hat mich zu einer anderen geschickt, eine Apotheke hat es gar nicht mehr gegeben und anrufen können Sie auch nicht (alles eine Apothekenkette!!!). Aber endlich, bei der anderen Kette hab ich dann schließlich einen Test bekommen. Handschuhe hat er zwischen den Kunden nicht gewechselt, aber eine Ganzkörper-Spray-Desinfektion bei sich durchgeführt 😂 Nach 10 Minuten hatte ich den Wisch mit einem negativen Ergebnis in der Hand🙏

Franz hat mir noch genau den Weg über die Grenze und weiter nach Xela erklärt und was die einzelnen Fahrten kosten. Das war auch gut so, denn das war ein Abenteuer für sich!

Bin mit einem „Colectivo“ (Sammelbus) nach Talisman. Es geht da alles immer wahnsinnig schnell und bevor ich aus dem Colectivo raus war hat schon einer meinen Rucksack in der Hand und will helfen. Da musste ich dann doch etwas bestimmender werden.

Dann im Mototaxi  über die Grenze. Früher waren das noch Fahrräder, inzwischen sind es Mopeds.
Eben noch in Mexico…
…und nun in mein geliebtes Guatemala 😍

Allerdings wollte man mich erstmal abzocken, aber ich war vorbereitet und hab die Jungs auch gleich durchschaut. Sie haben mich so belabert und mir damit kaum die Möglichkeit gegeben mich umzuschauen. Gut dass ich über alle drüber schauen kann😁 und als er mir dann für die Fahrt 100 Quetzal (ca. 12 Euro) statt 5 Q (wie ich von Franz wusste) abnehmen wollte habe ich aufgehört freundlich zu sein. Aber da kam auch schon ein Colectivo angefahren, ich soll einsteigen, sie fahren für die 5 Q. Alle im Bus haben sich sehr geärgert über ihre Landsleute und konnten es kaum fassen wie viel sie verlangt haben.

In Malacatan dann das letzte mal umsteigen.

Im Chicken-Bus 3 h nach Xela. Von Meereshöhe auf 2400 m

Man könnte mich einfach so in Guatemala absetzen und ich wüsste es sofort. Über den Grenzfluss und es ist gleich so anders. Die Natur ist grüner und „dichter“ und die Menschen sehen anders aus. Ich freu mich sehr hier zu sein❤

Oaxaca

Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates

„Trotz seines kulturellen Reichtums, ist Oaxaca einer der ärmsten mexikanischen Bundesstaaten, und viele Menschen in der Stadt und im gesamten Bundesstaat leben in Armut ohne ausreichende Gesundheitsversorgung…“

Durch die große Anzahl der indigenen Bevölkerung ist hier eine bunte Mischung aus der indigenen und kolonialen Kultur entstanden. Am besten hat uns das Essen gefallen😉

Tlayuda, Tamales (wobei das typisch für ganz Mexiko ist), Chapulines (Heuschrecken, die haben wir nicht gegessen), Tacos, Mole….
Und auch die Getränke sind der Hammer, unser Favorit: Tejate. Wird aus Mais, dem zermahlenen Kern dieser Frucht Mamey und Kakao gemacht und was da oben rum schwimmt ist die „Blume des Kakao“

Überhaupt spielt der Kakao hier eine große Rolle. Allerdings gibt es nirgends Schokolade zu kaufen, sondern der Kakao wird entweder als Getränk angeboten, immer mit Zimt. Oder er wird zu Mole verarbeitet. Das ist eine Soße, die entweder schwarz, gelb, rot, grün, bunt… zubereitet wird. Und je nachdem serviert man es dann zu verschiedenen Fleischsorten, Tamales…

Kakaofrucht mit Kakaonibs

Nur den Mezcal haben wir nicht probiert. Es gibt so viele verschiedene Sorten und das Angebot erschlägt einen. Es zählt hier als „spirituelles“ Getränk, und das nicht nur weil es eine Spirituose ist😉, sondern es geht um die spirituelle Verehrung des Königs der Schnäpse in Oaxaca. Er kann einen in eine Art Trance bringen. Es gibt hier eine Redensart: “ Wenn’s schlecht läuft, trink Mezcal, und wenn’s gut läuft, ebenfalls. „

Die Agaven wachsen mindestens 7 Jahre, manche bis zu 70. Das macht dann auch den Preisunterschied aus. Und der Wurm in der Flasche findet sich hauptsächlich in billigen Mezcalsorten 😉

Um hier alle Spezialitäten zu probieren und zu dokumentieren bräuchte man wahrscheinlich 2 Wochen!

Gestern waren wir auf dem Monte Alban. Das Gelände liegt 500 m über Oaxaca auf ca. 2000 m. Eine archäologische Stätte der Zapoteken, die das erste mal um 500 v.Chr. besiedelt wurde.

Noch bis vor kurzem ging man davon aus dass auf diesen Abbildungen Tänzer dargestellt sind. Inzwischen weiß man, dass dort die Missbildungen und Krankheiten, die durch Inzucht entstanden sind, dokumentiert wurden. Eine Steißlage, missgebildeter Arm und ein Buckel.
Hier eine „Uhr“
Stairway to heaven.
Ich habe mich immer schon gewundert warum die Stufen so hoch sind. Das ist auch für mich anstrengend zu laufen. Diese Menschen waren mit Sicherheit nicht groß. Wir haben erfahren, dass diese Gebäude alles Tempel sind und nicht für den alltäglichen Gebrauch und für’s Volk gebaut wurden.
Um halb 4 wurde geschlossen…

…und wir schlenderten noch durch die Straßen und über den Markt des wunderschönen Oaxaca’s. Auch die Menschen sind wundervoll. Als ich bei einem Obsthändler gefragt habe was das für eine Frucht ist (Mamey), durfte ich gleich probieren. Die Männer, die gerade welche gekauft hatten, schenkten mir dann eine, weil es zu viele waren. Und der Tamelesverkäufer fand es so toll wie gut ich spanisch spreche, dass er mir noch einen Tamal zu den 3 die ich gekauft habe, geschenkt hat. Hier ein paar Eindrücke 😍

Oaxaca war Marius‘ letzte Station. Er sitz gerade im Flieger nach Mexiko City und dann geht’s weiter nach Hause 😥 Ich werde nun alleine weiter reisen und Abenteuer erleben😁

Eine Holzhütte in den Wolken

Wir sind Richtung Oaxaca gefahren, in die Berge. Die Strecke ist landschaftlich wunderschön, alles wieder grün. Für 86 km haben wir allerdings gute 2 Stunden gebraucht. Kurz vor San Miguel Suchixtepec auf ca. 2000 m Höhe. Wir sind bei einem Highlight dieser Reise gelandet. Volles Kontrastprogramm zu Zipolite. Eine Holzhütte im Wald, kein Mensch, nur Yuna.

Sie wohnt hier auf diesem Gelände und kam uns schwanzwedelnd entgegen. Und seitdem begleitet sie uns überall hin. Bei unserer Wanderung zum Fluß hat sie uns den Weg gezeigt, ohne sie hätten wir den Weg wahrscheinlich gar nicht gefunden. An jeder Abzweigung hat sie gewartet. Und als wir doch mal so gelaufen sind wie wir wollten, kam sie uns hinterher.

An den Fluß zu kommen war ein Abenteuer, einen wirklichen Weg gibt es nicht. Und als wir einen Mann gefragt haben, wie man zum Fluß kommt, konnte er das überhaupt nicht verstehen warum wir laufen wollen. Er wollte uns hin fahren, aber er war betrunken. Schlimm genug dass er seine 2 Töchter dabei hatte. Er war auch nicht der einzige den wir vor 14 Uhr betrunken getroffen haben.

Obwohl es den Menschen hier nicht schlecht zu gehen scheint. Es wird viel gebaut und sie leben in hübschen Häuschen.

Wenn das hier fertig gestellt wird dann wird das wunderschön mit Insel im Pool

In Mexico ist Mais eines der Grundnahrungsmittel. Und hier in den Bergen wird viel davon angepflanzt.

Gerade ist Erntezeit und die Kolben werden von Hand geerntet. Dann in Säcken auf den Schultern die steilen Hänge hochgetragen.

In der Sonne getrocknet.
Und dann hauptsächlich zu Maistortillas weiterverarbeitet

Leider ist der Müll ein riesen Problem. Was haben wir schon philosophiert und tolle Ideen entwickelt. Es kostet Geld, den Müll zu entsorgen. Also landet er in der Natur

oder wird hinterm Haus verbrannt.

Nach 5 Tagen Bikiniwetter sind auch die Temperaturen hier Kontrastprogramm. Schon am Nachmittag wenn die Sonne weg ist gibt es weiße Wölckchen beim Ausatmen.

Wir genießen die Piniengeschwängerte Luft

Machen Yoga auf der Terasse und trinken das ein oder andere Bier
Verwöhnen Yuna mit Streicheleinheiten
Genießen die tollen Aussichten (hier hätte ich auch kein Problem mit Abspülen)
Machen unser mitgebrachtes Essen am Feuer warm und genießen dabei die Geräusche des Bergwaldes.
Und freuen uns auf’s Aufwachen 😍

Zipolite

Noch eine Nacht, noch eine, ach, eine noch… Vor 5 Jahren sind wir tatsächlich hier hängen geblieben. Aber Zipolite hat sich verändert. Da sonst viele Länder noch keinen Tourismus zulassen, sind viele Digitalnomaden, Lockdown-Flüchtlinge und andere Reisende hier aufgeschlagen. An dem Wochenende vor unserer Ankunft war ein Nackt-Festival, eigentlich abgesagt, aber viele hatten die Hotels schon gebucht und sind trotzdem gekommen.

Zipolite hat inzwischen ein riesiges Problem mit Wasser, in den Hotels verdünnen sie Salzwasser für Dusche und Klos. Es sieht immer aus als sei noch Pippi in der Schüssel. Es gibt auch viele Hotels mit Pool.

In Zipolite gibt es alles an Drogen was man sich vorstellen kann. Wahrscheinlich auch deshalb herrscht inzwischen ein Kartell über Zipolite. Hört sich gefährlich an, wir haben uns aber immer total sicher gefühlt!!!

Nackte gab es schon immer in Zipolite, aber das hat eine völlig andere Dimension angenommen. Jetzt macht man nämlich auch nackt Yoga am Strand, und der Herabschauende Hund ist da echt noch eine harmlose Position. Maggi hat es so schön gesagt, in einem Land, wo der Großteil der Einheimischen mit Kleidung ins Wasser geht, muss man nicht nackt Joggen gehen.

Nichtsdestotrotz hat dieser Ort eine gute Energie. Man wohnt direkt am Meer, keine Straße dazwischen. Beim Frühstück am Strand haben wir gestern Wale gesehen die die Küste hoch wandern. Es war weit entfernt vom Strand, aber wir haben die Fontänen gesehen und wie sie gesprungen sind! Gänsehaut pur ❤

Maggi hat sich gemeldet. Catarina war bei ihr. Auch sie war mit uns damals Volunteer. Reunion nach 20 Jahren.

Heute
Damals

Uli hat mir von Zuhause Bilder geschickt. Auch das von Jose als wir „Engelchen, Engelchen flieg“ mit ihm gemacht haben.

Jose wird 41 im März

Marius und ich haben uns dann aber doch aufgerafft, Zipolite zu verlassen. Zur weiteren Planung ging’s ab in die Hängematte am Strand. Wir haben uns schon gefragt was die doppelte rote Fahne am Strand bedeutet. Die Wellen waren weniger hoch als sonst. Aber die Strömung wohl heftiger. Innerhalb kürzester Zeit mussten die Rettungsschwimmer 3 Menschen vor dem Ertrinken retten. Es ging immer alles gut, fühlte sich aber furchtbar an, zuschauen zu müssen.

Am Nachmittag hatte ich Male versprochen, sie abzuholen und am Strand eine Schokomilch mit ihr zu trinken.  

Wir waren auch noch ein bisschen shoppen, Kopfhörer gab’s!

Wenn man mit ihr durch’s Dorf läuft,  wird sie von überall her gegrüßt. Sie ist 39 und lebt schon immer in Piña. Sie kommuniziert über ein Buch und blinzelt bei „Ja“ und schaut böse bei „Nein“. Hat ein bisschen gedauert, bis ich wieder drin war. Und als dann noch Marius dazu kam und sie seine Handynummer bekam, waren Schokomilch, Guacamole und Kopfhörer Nebensache 😍

Ja und dann kam der letzte Abend mit lecker Fisch essen am Strand. Wir stellten unseren Wecker auf 6.30 Uhr um uns den Sonnenaufgang anzusehen. Und man kann es kaum glauben….

Spiderman ist auch in Zipolite zum Sonnenaufgang

Ein letztes mal ins Meer. Und Marius ist doch tatsächlich auf einen Fisch gestanden. 😂 

Ich war doch etwas traurig, Zipolite und das Meer zu verlassen. Aber auf zu neue Abenteuern.

Ein Tag im Beetle

Kann mich heute nicht wirklich entscheiden wie ich den Tag betiteln soll…

Das gefällt mir nämlich auch sehr gut und ist auch so passend!!!

Ich habe hier in Zipolite Maggi wieder getroffen. Auch sie war vor 20 Jahren als Volunteer in Piña. Sie ist hier bei einem Freund, Kjell, der seit 30 Jahren hier lebt. Beide sind Schweden. Sie haben uns eingeladen mit ihnen nach Copalita zu fahren. Da gibt es eine archäologische Stätte und ein Jaguar Resort, genauer gesagt sind es Jaguarundis. Kjell hat erzählt, dass ihm ein solcher vor 25 Jahren in der Nähe von Zipolite über die Straße gelaufen ist. Nach einer rasanten (Kjell fährt super, aber manch andere eben nicht), heißen Fahrt…

…standen wir leider vor verschlossenen Toren. Kjell gibt nicht so schnell auf, ganz nach mexikanischer Manier hat er so lange gehupt, bis jemand kam. Leider finden gerade irgendwelche Arbeiten statt und ja, nix war’s.

Nach einem kurzen Stopp an einem der vielen Strände von Huatulco fuhren wir weiter zu einer Finca, die Führungen über ihre Bioplantagen anbieten, ein Fluss mit Wasserfall zum Baden ist mit dabei… Aber, diese Tour muss man einen Tag vorher buchen. Wie gesagt, Kjell gibt nicht so schnell auf und irgendwann bot uns der Guide dann doch an, für uns noch eine Führung zu machen. Leider ließ er wegen dem Preis nicht mit sich verhandeln. Und da sonst 2 Mahlzeiten in der Führung enthalten sind, inklusive Transport, war es dann für uns zu teuer.

Wir fanden auf dem Rückweg aber noch eine Badestelle, leider ohne Wasserfall. Aber auch ohne Krokodile 😉 Einheimische waren dort auch baden

Wir traten den Heimweg an. Kjell fragte nach einer Abkürzung und die war wirklich kürzer, aber es war auch gut, dass wir noch nicht so viel gegessen hatten. Ich empfand es als „Ganzkörper-Rüttel-Massage“

Das war natürlich auf einer guten Straße aufgenommen.

Halb 10 morgens sind wir los, um 4 waren wir wieder in Zipolite und die 2 schleppten uns auf die Geburtstagsparty von einer schwedischen Freundin, die ihren 78. Geburtstag feierte. Typisch deutsch war es uns natürlich erst einmal unangenehm einfach auf eine Geburtstag zu gehen auf den wir nicht eingeladen sind. Auch in Schweden macht man das nicht. Aber hier schon, und auch bei diesem Schlag Menschen. Jetzt sind wir nämlich bei dem Teil mit den Hippies angekommen😎 da war doch die ein oder andere Woodstock- Veteranin dabei.

Und als dann irgendwann ABBA lief, waren die Schwedinnen nicht mehr zu halten🙏

Diese Geburtstagsparty hat mich sehr berührt. Ich würde allen alten Menschen wünschen ihr Leben so verbringen zu dürfen. Meine wenigen Erfahrungen die ich in Pflegeheimen gemacht habe, waren nicht nur schlecht. Und natürlich will auch nicht jeder seinen Lebensabend in Mexico in einer Hängematte verbringen. Aber jeder sollte die Möglichkeit haben, ihn so zu leben wie er möchte….ach, ich hätte soooo viele Ideen….Und ich seh mich tatsächlich in einer Hängematte  liegen…🌴🌞😎 aber das müsste ich, glaube ich, nicht unbedingt extra erwähnen…

Dann möchte ich noch von Claudia erzählen. Einer sehr spannenden Südafrikanerin die ich auf der Party kennen gelernt habe. Sie unterrichtet hier von Montag bis Freitag ganztags an der Universität. Und wenn sie frei hat, dann rettet sie Hunde. Das hat sie auch schon in Süd Korea und wo sie sonst schon überall in ihrem Leben war, gemacht. Sie stiehlt sie notfalls wenn alles Reden mit den Besitzern nichts bringt und lässt sie sterilisieren. Sie hat sich von einer Tierärtzin das Impfen zeigen lassen und kann die Hunde nun für 100$ (ca. 4,50 Euro) selber impfen statt sie für 250$ impfen zu lassen. Sie macht das die Küste hoch und runter und vermittelt auch Adoptionen. 

Wenn sie dann gerade mal keine Hunde rettet, hilft sie den alten Menschen hier. Deshalb war sie auch auf dieser Geburtstagsparty.

Ich möchte hier nicht auf die Tränendrüse drücken. Ich bin absolut fasziniert von dieser Frau und von dem was sie tut. Wenn irgendjemand sie mit Spenden unterstützen möchte, dann könnt ihr das gerne über Facebook machen. „Dogs of Puerto Angel“. Wer kein Facebook hat, darf sich gerne bei mir melden, dann finden wir einen anderen Weg.

Auch wenn nicht alles so lief wie geplant, hatten wir einen wunderbaren Tag mit faszinierenden Menschen und ein bisschen Mezcal 😉

Piña Palmera und Cocodrilos

Gestern ein fauler Tag am Meer, in der Hängematte, mal Eis essen, mal ne Kokosnuss schlürfen…

Zwischendurch ins Meer. Das ist hier in Zipolite nicht ganz so einfach. Es gibt hier Strömungen in alle Richtungen und die Wellen sind bestimmt 2 Meter hoch. Die Fahne steht auf rot und der Rettungsschwimmer pfeift fleißig in seine Trillerpfeife. Jedes Jahr sterben hier Menschen, der Strand wird deshalb auch „Der Strand der Toten“ genannt. Ob das nun immer nur an den Strömungen liegt ist fraglich, so wie hier manche schon tagsüber drauf sind, wird wahrscheinlich oft die ein oder andere Droge mit Schuld daran sein.

Heute hab ich Piña Palmera besucht. Dort hab ich vor 20 😖 Jahren mit Uli 8 Monate gearbeitet. Piña ist eine Einrichtung für Kinder mit Behinderung. Auch da hat sich soooo vieles verändert.

Unsere Unterkunft gibt es immer noch !

Es sind viele Gebäude dazu gekommen aber dafür gibt es viel weniger Menschen als damals. Nicht nur die vielen Volunteers aus der ganzen Welt fehlen (das war auch schon vor der Pandemie so). Von den „Kindern“ sind auch nur noch 2 übrig.

Jose …. Uli und ich haben damals auf dem Weg von der Kirche nach Hause „Engelchen, Engelchen flieg“ mit ihm gemacht, weil er nicht mehr laufen wollte. Wie hat er da gelacht 😍, was er sonst so gar nicht gern tut, ausser er hat eine Gitarre.
Und „Male“, sie liebt blonde Männer und ist sehr auf ihr Äußeres bedacht. Sie hat sich rießig gefreut. Ob sie mich nun tatsächlich wieder erkannt hat oder es die Aussicht auf etwas Abwechslung war, wer weiß. Da es keine Volunteers mehr gibt, ist das Leben ziemlich eintönig für sie.

Wen es leider nicht mehr gibt, ist mein Liebling…

Paco❤ unvergessen

Marius und ich sind dann ins nächste Dorf. San Agustinillo, dort ist die Brandung etwas ruhiger und man kann tatsächlich baden!

Weiter ging’s mit dem Camioneta. Das ist ein Pick Up, der auf der Ladefläche überdacht Sitzplätze hat. Aber letztendlich gibt es zusätzlich noch viele Stehplätze einschließlich derer, die sich hinten auf die Stoßstange stellen und sich am Aufbau festhalten. Wir ergatterten 2 Stehplätze im Innenbereich und ich wurde doch tatsächlich von einem jungen Kerl gefragt ob ich mich setzen will 😖 das war  echt bitter…wobei ich immer noch glaube, dass er seine Spanischkenntnisse testen wollte (die waren übrigens nicht so gut😉)

Ziel war Playa Ventanilla. Zum einen werden dort Schildkröteneier gesammelt und bis zum Schlüpfen gehütet.

So sieht so ein „Brutkasten“ aus. Es wird beschriftet wann sie gefunden wurden und wann sie vermutlich schlüpfen. Dieses Jahr haben sie unerwartet viele Eier der größten Schildkröte der Welt, die bis zu 2 m groß werden kann.

Und wir haben eine Bootstour in die Mangroven gemacht.

Dort sieht und hört man die verschiedensten Vögel.

Es gibt Leguane in allen Größen.

Und schon auf dem Weg zum Boot haben wir die ersten Krokodile gesehen 😅

Es war zum einen wunderschön dort. Natur pur. Leider wurden 2012 bei einem Hurrikan 57 ha Mangroven zerstört. Eine Mangrovenart erholt sich von allein wieder, die andere wird mühsam aus Samen gezogen und dann gepflanzt (letztes Jahr 20000 Pflanzen, viele davon sind wieder abgestorben). Alles wird allein durch die ca. 5 Euro Eintritt für die Tour finanziert.

Zum anderen kann Natur pur echt auch sehr furchteinflößend sein…🐊

Zum Schluss bekamen wir noch ein besonderes Highlight. Der 2. größte und aggressivste von den Jungs hat sich mit einem Weibchen gepaart!

Ach, und was auch noch total spannend war. Der Sand ist hier oft schwarz. Das kommt vom Metall dass im Sand enthalten ist. Unser Guide hatte einen großen Magneten. Den zog er durch den Sand. Das was dran hängen blieb ist Eisen. Er hat es Marius auf die Hand und dann den Magneten unter seiner Hand bewegt 🤩

Was für ein spannender Tag 👌

Lang, lang ist’s her – und kaum wieder zu erkennen

Heute morgen ging es den einsamen Strand entlang zu den noch viel höheren Dünen als die in Chachalacas. Trotz immer noch starkem Wind war es wunderschön😍

Wir waren total aufgeregt als wir erkannt haben was da vor uns im Sand liegt. Leider war sie tot. Ab März kommen aber tausende von Schildkröten hier an die Küste um ihre Eier abzulegen.
Alle tot hier

Dann ging die Reise wieder weiter. Wir wollten endlich ohne „Sandstrahlung“ am Meer sein. Also mit Mototaxi und Colectivo weitere 3 h die Küste hoch. Die Strände ziehen sich Kilometerweit, aber ohne jegliche Infrastruktur für Touristen. Der Nachbar unseres Vermieters hatte laut Reiseführer und Internetseite fast 17 Jahre ein sehr gut laufendes Surf Camp. Die Besitzer waren keine Einheimischen und es gab Probleme mit den Menschen im Dorf (genauer ging er da nicht drauf ein) und seit 4 Jahren ist dieses Camp geschlossen. Schade, denn das hätte für alle ein Gewinn sein können. Die Familie bei denen wir wohnten leben alle, von den Großeltern bis zu den Enkelkindern, auf dem Gelände und keiner hat eine andere Arbeit. Der Schwiegersohn baut mit Freunden die nächste Cabana, die Frauen waschen, kochen und putzen. Aber ja, so ticken wir alle unterschiedlich…. Oder haben andere Möglichkeiten…. Andere Ideen… Aber ob wir mit den vielen Möglichkeiten die wir so haben so viel glücklicher sind?!

Gestrandet sind wir in Zipolite.

Dort war ich vor nun schon 20 Jahren mit Uli 8 Monate beim Arbeiten. Es war schon damals ein Ausnahmedorf. Viele Aussteiger und Hippies. Der einzige Nacktbadestrand Mexicos. Es gab keine Straßen und zum telefonieren oder Geld abheben musste man eine gute halbe Stunde fahren.

Es ist immer noch ein Ausnahmedorf. Aber es wird immer touristischer. Vor fünf Jahren waren wir schon hier und ich hab es kaum wiedererkannt. Und in den fünf Jahren hat sich wieder so viel verändert. Ein Schwede, der hier seit Jahrzehnten lebt, erzählte uns, dass es seit der Pandemie richtig extrem geworden ist. Viele, die sonst nach Asien, Bali oder Goa gereist sind kommen nach Zipolite…

Wir Landeier konnten nur staunen.

Der größte Freak war der, der mit seinem Schwein am Strand Gassi ging. Hat nur noch gefehlt dass er das nackt tut

El Norte treibt uns ins Nirgendwo

„El Norte ist ein starker, kalter Nordwind welcher vom Nordosten den Golf von Mexiko entlang bläst….“ Er verfolgt uns seit wir an der Golfküste sind. Und diesen Morgen wurden wir vom Regen geweckt. Auch über Chiapas, den anderen Bundesstaat den wir bereisen wollten, wird er weiter toben. Deshalb haben wir komplett umgeplant und beschlossen, in den Bundesstaat Oaxaca zu fahren. Da waren wir vor fünf Jahren schon. Aber der schönste Ort ist eben nur halb so schön bei schlechtem Wetter.

Es fahren Busse über Nacht. Im Hotel waren sie so nett und wir durften bis abends im Zimmer bleiben. Was nicht nur schön war wegen dem Wetter sondern auch weil Marius unter Bauchschmerzen litt und es doch beruhigend war, ein Klo in der Nähe zu haben😅

Wir haben dann noch ein bisschen Yoga gemacht und danach ruft Marius, der zu unserem Fenster mit Fluss- und Meerblick raus schaute: „Delfine!“ Mein Herz hat wie wild gepocht und tatsächlich schwammen 2 ganz gemütlich den Fluss aufwärts. 😍

Wir mussten erst wieder zurück nach Veracruz. Dort winkte mir die Dame am Ticketschalter zu, die uns das erste mal mit der Umbuchung behilflich war.

Ja, und dann, 21.15 Uhr ging’s los. Weg vom Golf von Mexico nach Salina Cruz an den Pazifik wo wir um halb 7 morgens ankamen. Die Nacht haben wir besser geschlafen als gedacht.

Hier ging es dann mit einem Colectivo, ein Sammeltaxi, weiter an die Kreuzung von Playa La Bamba und dann mit dem Mototaxi ins Dorf.

Und hier sind wir im Nirgendwo! Kein Internet, die Häuser zum Teil noch aus Lehm

Die Wäsche wird von Hand gewaschen

Und ein wunderschöner, einsamer Strand 🤩

Wieder mit Dünen 😀

Laut Wind App sind wir immer noch in den Ausläufern des El Norte. Das heißt immer noch recht viel Wind, aber warm. Der Pazifik hat ordentliche Wellen. Ab März bis in den Sommer hinein ist hier ein Surf Hotspot.

Wir genießen die Wärme und die Hängematten an unserer Hütte.

Das müssen wir mit üblen Druckstellen büßen 😅

Zum Sonnenuntergang sind wir nochmal ans Meer. Und dieser Wind hört einfach nicht auf…

Schon den ganzen Tag hatte Marius einen ständigen Begleiter.

Und beim Abendessen war ich dann völlig abgeschrieben, weil Camila nur Augen für Marius hat – und er für sie…

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