
Nach einer ruhigen Nacht wachten wir wieder bei Sonnenschein auf. Ich lief am Parkplatz einen Trampelpfad hinunter. Dort befindet sich nochmal ein U-Boot-Bunker. Und telefonierte mit Simone, die bei 7 Grad und Nieselregen etwas neidisch war auf mein tolles Wetter. Danach wollte ich noch gerne ins Wasser gehen, aber ohne Bikini ist mir doch zu viel Bootsverkehr, und als dann auch noch die montenegrinische Navy vorbei fuhr, verschob ich das auf später. Nach dem Frühstück mussten wir noch das Holz verarbeiten, dass wir am Abend vorher gefunden haben…

…so dass es hinten ans Auto passt. Ich bin schon gespannt, wo wir schön am Lagerfeuer sitzen werden🫠
Und dann fahren wir auf der anderen Seite der Halbinsel zurück. Es sind enge Straßen und immer wieder hat man einen weiten Blick aufs glitzernde Meer.
Das Navi schickte uns auf einen serpentinenreichen, engen Weg, den ich eigentlich gar nicht fahren wollte. Also drehten wir wieder um und standen dann im Stau auf dem Weg nach Budva. Da die Berge hier bis ans Meer reichen, gibt es einfach nur diese eine Straße an der Küste entlang und durch die Dörfer und Städte durch.
Wir halten in der Nähe von Budva und machen unsere Mittagspause am Strand. Es gibt Porridge mit Granatapfelkernen, die ich selbst geerntet habe…

Überall gibt es wilde Granatapfelbäume. Die Früchte sind sehr viel kleiner als die, die man bei uns kaufen kann. Aber der Inhalt ist der Gleiche.
Und dann ging´’s in die Berge. Fantastisches Panorama, vor allem wenn man so spät dran ist, und das Licht alles noch schöner zeichnet…

Von der Hauptstraße ging es dann wieder auf einem schmalen Weg bergab ins Tal. Unser Ziel war Rijeka Crnojevica, zum gleichnamigen Auto Camp (20 Euro mit allem). Dort standen wir direkt am Fluss…

Abends läuft der Betreiber rum, und bringt jedem Bus Apfelstrudel, wohl selbst gemacht von der Besitzerin. Allerdings hat dieser Apfelstrudel einen sehr osmanischen Geschmack 😉 Der Teig wurde in Zuckerwasser getränkt.
Und wenn man über die Wiese des Campingplatz läuft, riecht es nach Pfefferminze. Überall wächst Bergminze…

Am Freitag morgen, nach dem Sport, ging ich in das, im Reiseführer als ganzjährig kalt beschriebene Wasser. Gute Übung für´’s Eisbaden…

Dann musste ich tatsächlich noch ein bisschen Emails schreiben, für die Arbeit. Und dann erkundeten wir das kleine Dörfchen. Hier werden Bootstouren den Fluss entlang angeboten. Auf einer Abbildung sieht man, wie voll es ist im Sommer, was die Anzahl der wartenden Boote schon erahnen ließ…

Das kleine Zentrum ist wunderhübsch, keine 20 m weiter aber Zerfall…

Hier überall. Irgendwelche Bauruinen, oder alte, verlassene Häuser, und daneben wird wieder neu gebaut…

Wir wollen weiter in die Berge und freuen uns auf die Panoramastrecke. Denn der Fluss macht eine Biegung, die wohl das meist fotografierte Motiv Montenegros ist. Und es ist wirklich umwerfend schön…

Das ganze Ufer ist übersäht mit Seerosen. Wenn die alle blühen ist das bestimmt atemberaubend.
Unser Ziel, der Eingang zum Durmitor Nationalpark. Wir fanden einen P4N Platz mit Rundumsicht…

und Schnee…

Bei Ankunft 11 Grad.










































































































