Lago de Atitlan – Panajachel

Heute habe ich das bunte San Juan verlassen.

Und auf dem 15 minütigen Weg gab es so viel zu sehen.

In eine Schule rein gespickelt.
Alltag, für den einen hart, für den anderen noch härter.
Und auch am Hafen sieht man die Unterschiede. Die einen beim traditionellen Angeln, die anderen mit den schnellen Taxibooten unterwegs.

Die Überfahrt war teils echt schmerzhaft wenn man mit hoher Geschwindigkeit über Wellen drüber fährt und nur auf Holzbänken sitzt. Am Ufer sieht man von Bauern, über Meditationstempel bis Luxusunterkünfte alles.

Panajachel ist das größte Dorf am See.

Nach einer kleinen Shoppingtour bin ich dann aber in die Natur geflüchtet.

Leider will ich in diesem See nicht baden. Sie lassen die Abwasser ungefiltert in den See laufen. Seit Jahren droht er zu kippen.
Ich lass mich vom Renn-TukTuk ins Reserva Atitlan fahren.
Es gibt ein Schmetterling-Haus. Was für ein wunderbares Erlebnis. Obwohl die Schmetterlinge ganz geschäft umher fliegen, ist es so schön still dort.

Still ist es in Guatemala, auch in Mexico selten. Zum Essen wird der Fernseher angeschalten, die Hupe wird sehr viel öfter eingesetzt als bei uns auf der Straße, die Auspuffe sind oft kaputt, überall läuft Musik und wenn die Menschen dann mal still sind, bellen die Hunde oder krähen die Hähne.

Dann geht’s über guatemaltekische Hängebrücken 😅…
…zum einzigen Wasserfall der Reise.

Das war eigentlich anders geplant. Aber wie so oft beim Reisen kommt halt doch alles anders. Der israelische Aktivist, den ich heute getroffen habe, hat das Rucksackreisen treffend beschrieben. Man kann so schön spontan sein und das machen was sich gut anfühlt. Und bei allem was ich erlebt habe, ist es nicht schlimm, nur diesen gesehen zu haben.

Ausblick auf Vulkan und üble Hochhäuser…
…und wieder rein in den Wald…
…der doch so anders ist als bei uns.
Und zum Abschluss gibt es noch ein paar Nasenbären.

Dann ging es wieder zurück nach Xela. Mit einem wahnsinns Sonnenuntergang hinter dem Vulkan. Kein Bild wird dem gerecht wie schön es wirklich war. Und aus dem Auto heraus schon gar nicht. Gestern hab ich es auch versucht.

Ein Hoch auf die Filter 😉

Hinterlasse einen Kommentar