Heute habe ich das bunte San Juan verlassen.

Und auf dem 15 minütigen Weg gab es so viel zu sehen.



Die Überfahrt war teils echt schmerzhaft wenn man mit hoher Geschwindigkeit über Wellen drüber fährt und nur auf Holzbänken sitzt. Am Ufer sieht man von Bauern, über Meditationstempel bis Luxusunterkünfte alles.

Nach einer kleinen Shoppingtour bin ich dann aber in die Natur geflüchtet.



Still ist es in Guatemala, auch in Mexico selten. Zum Essen wird der Fernseher angeschalten, die Hupe wird sehr viel öfter eingesetzt als bei uns auf der Straße, die Auspuffe sind oft kaputt, überall läuft Musik und wenn die Menschen dann mal still sind, bellen die Hunde oder krähen die Hähne.


Das war eigentlich anders geplant. Aber wie so oft beim Reisen kommt halt doch alles anders. Der israelische Aktivist, den ich heute getroffen habe, hat das Rucksackreisen treffend beschrieben. Man kann so schön spontan sein und das machen was sich gut anfühlt. Und bei allem was ich erlebt habe, ist es nicht schlimm, nur diesen gesehen zu haben.




Dann ging es wieder zurück nach Xela. Mit einem wahnsinns Sonnenuntergang hinter dem Vulkan. Kein Bild wird dem gerecht wie schön es wirklich war. Und aus dem Auto heraus schon gar nicht. Gestern hab ich es auch versucht.
