Mekong Slowboat-Tour Tag 1

Da wir die Luxusvariante gebucht hatten, wurden wir mit dem Auto vom Hotel abgeholt und die 300 m zum Pier gefahren🙈. Wir waren die Ersten und fanden schnell unseren beschilderten Platz…

Wir hatten damit gerechnet die Jüngsten zu sein. Die Fahrt kostete 100 USD mehr, als die Billigvariante. Aber es waren mehrere jüngere Pärchen dabei, die auch von den überfüllten Booten, auf denen man 6 h auf seinem Plastikstuhl sitzen musste, berichtet bekommen haben…

Hier ein Boot für die Einheimischen

Wir waren ca. 30 Menschen, auf den anderen Booten wurden locker 100 drauf gestopft und wenn der Platz ausging, hatte irgendwo immer noch ein Plastikstuhl Platz, oder man setzte die Menschen in den Maschinenraum. Wir hatten sofort das Gefühl, dass die 245 Euro sich auf jeden Fall gelohnt hatten.

Und dann ging es los. Mit einer Einweisung unseres Guides Toon, ein Laote der sehr gutes Englisch sprach. Wir zogen an den letzten Ausläufern der Zivilisation vorbei…

Da wir am Ende der Trockenzeit waren, konnten wir die Gärten der Menschen sehen, die das Schwemmland nutzten, um Gemüse anzubauen…

Wir konnten uns frei auf dem Schiff bewegen, und so spazierten wir mal nach vorne…

…genossen die Aussicht nach hinten…

…und schauten mal rechts…

…und mal links…

Man konnte am Ufer sehen, wie viel Wasser der Mekong zur Regenzeit führt…

Der Mekong ist der 12. längste Fluss der Welt und der 3. längste in Asien. Das Wasser ist durch die Sedimente so braun. Man kann darin wohl baden.

Der Kapitän des Bootes war mit seiner ganzen Familie an Bord und die Frau kochte uns fantastisch leckeres Essen…

…eins der besten auf unserer ganzen Reise!

Während wir aßen, konnten wir den Goldschürfern zusehen. Die Familien leben von dem was sie anbauen oder was sie fangen…

… und versuchen täglich, Gold zu finden. Was nicht oft vorkam und wenn, dann auch nur sehr kleine Klümpchen

Danach kamen wir ziemlich bald zu unserem ersten Ausflugsziel, das weit oberhalb vom Fluss lag…

Ein Dorf, einer der Minderheiten in Laos…

Menschen, die nicht viel hatten…

Sie leben in Bambushütten. Baumaterial was überall wächst und wohl gut gegen die Sonne isoliert…

Die Menschen waren freundlich und wir hatten das Gefühl, willkommen zu sein…

Es fühlte sich nicht wie ein „menschlicher Zoo“ an, wovor wir etwas Angst hatten…

Die Kinder spielten mit Hunden statt mit Puppen oder Traktoren…

Es gab einen Shop, da kaufte ich 30 Lollys und hoffte, das es für alle Kinder reicht. Ein paar Kinder liefen mit uns Richtung Schule…

Es gehen nicht alle Kinder zur Schule…

…manche müssen zuhause bzw. auf den Feldern helfen. Es gibt 2 Lehrer und von einer NGO war eine Toilette gebaut worden. Die einzige die es in diesem Dorf gibt.

Und dann ging es auch schon wieder zurück aufs Boot, mit Begleitung…

Ein Stück weiter dann wohl eher Unterkünfte für Touristen…

Noch gute 2 h ging es weiter bis wir in Pakbeng ankamen. Der Hafen dort ist auch nicht viel größer…

Wir wurden vom Hotel abgeholt…

…und kaum waren wir angekommen, ging das Schauspiel Sonnenuntergang los…

Unser Zimmer im Bouakhai Hotel (Booking, 27 Euro) war wunderschön…

…und dann haben wir mit unserem ersten laotischen Bier den Sonnenuntergang genossen…

Und er wurde von Minute…

…zu Minute…

…schöner…

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