
Wir hatten eine sehr ungemĂŒtliche Fahrt mit einem Minibus. Die Sitze sind einfach nicht fĂŒr EuropĂ€er gemacht, dieses Mal war die Schulterbreite das Problem, wir saĂen nĂ€mlich zu viert in der hintersten Reihe. Und dass wir uns beide anlehnen konnten, musste ich etwas schrĂ€g sitzen. Man will ja auch zum fremden Nachbarn keinen Hautkontakt bei der Hitze. Ich musste an die Fahrt damals von Oaxaca nach Zipolite denken, mit Lars, Daniel, Uli und mir auf der RĂŒckbank. Da haben wir uns abgewechselt, wer sich anlehnen darf und die anderen 2 mussten sich immer nach vorne beugen.
Aber da waren wir nunâŠ

…hungrig. Und mit unseren RucksĂ€cken auf dem RĂŒcken marschierten wir los. Wir kamen an einer ZuckerbĂ€ckerei vorbei. Die Teilchen sahen so spannend ausâŠ

âŠund man konnte den vielen Frauen bei der Arbeit zuschauen, also kauften wir ein. Danach haben wir recherchiert was es den ĂŒberhaupt ist. Es sind Khanom Pia, ein chinesisches GebĂ€ck. Sie sind gefĂŒllt mit Mungobohnenmus mit gesalzenem Eigelb, oder violetter SĂŒĂkartoffel. Sie schmecken alle sehr Ă€hnlich, sehr lecker, nicht zu sĂŒĂ und machen satt.
Aber die gabs erst zum Nachtisch. Wir gingen in eine SuppenkĂŒche, wo alle erstmal groĂe Augen bekamen, alles nur auf Thai stand und keiner englisch konnte. Aber es hat funktioniert und sehr lecker geschmecktâŠ

Trang war der sĂŒdlichste Punkt unserer Reise. Und eine Stadt, die wenig touristisch ist und wohl nicht so viel zu bieten hat.
Das hat man sofort an den Hotelpreisen gemerkt. Wir haben uns danach ein Grab zu unserem Hotel Rimnatee Resort Trang genommen (Booking, 21 Euro/Nacht). Es war das schönste Zimmer bisher und wir hatten einen PoolâŠ

Beim Einchecken wurde ich aber schon darauf hingewiesen, dass man nur im Badeanzug rein durfte. Wenn ich nur einen Bikini hĂ€tte, könnte ich Schwimmshirts ausleihenâŠ

Da das Hotel auĂerhalb des Zentrums lag, mussten wir uns wieder ein Grab nehmen und lieĂen uns auf den Nacht-Markt fahren. Es gab 2, der erste war fast wie ausgestorben. Wir konnten zum anderen laufen und das war genau das, was wir uns vorgestellt hatten…

…verschiedenste EssensstĂ€nde, oft mit UndefinierbaremâŠ

Mein Translater war im Dauereinsatz, denn es war schwierig zu erkennen, was vegetarisch war, bzw. wieder mal schwierig, was vegetarisches zu finden, auĂer SĂŒĂspeisenâŠ

Ich hatte fĂŒr mich festgestellt, dass die SchĂ€rfe nicht das Problem war. Es fragten alle nach, wie scharf man es möchte, oder sie berĂŒcksichtigten es immer, wenn man es bei der Bestellung sagte. Das Problem war eher der Zucker. Vieles war viel zu sĂŒĂ, und da musste man fast immer selber dran denken, wenn man Kaffee oder einen Fruchtshake bestellte, dass man dazu sagte, dass man keinen oder wenig Zucker wollte. Und ich liebe SĂŒĂ, aber das war mir oft zu viel. Vieles wird mit einer sĂŒĂen Kondensmilch ĂŒbergossen. Und bei manchen Shake-Ketten gab es die Möglichkeit, zwischen 5 verschiedenen SĂŒĂstufen zu entscheiden.
Kaum hatte ich das ausgesprochen, bekam ich auf dem Markt gegrilltes GemĂŒse und Tofu mit einer SoĂe mariniert, die es mir fast unmöglich machte, es zu essen. Ich hatte das Chilipulver, das er bei den Einheimischen noch zusĂ€tzlich mit drauf macht, abgelehnt.
Auch total schön đ…

Ich hatte eine Internetseite gefunden, die Trang als verkanntes Reiseziel beschrieben hat. (https://faszination-suedostasien.de/thailand-blog/) Wir mieteten uns einen Roller bei einem KĂŒnstler. Er war super nett, aber auch ĂŒberkorrekt. Er erklĂ€rte jegliche EventualitĂ€t, bis Marius irgendwann sagte, er solle jetzt aufhören, sonst traut er sich gar nicht mehr, mit dem Roller zu fahren đ . Auch machte er noch ein Video mit mir drauf und vom Roller, zur Absicherung. GrundsĂ€tzlich ist das bei allem so. Es ging schon los am Flughafen. Vor dem Transfer zum Hotel machte der Taxifahrer auch ein Bild von uns, als Beweis, dass er seine Dienstleistung gemacht hat.
Unsere Fahrt fĂŒhrte uns zu einem buddhistischen Tempel, der wenig gepflegt wird, aber sehr schön liegt…

…Der WĂ€rter lag im WĂ€rterhĂ€uschen auf dem Boden und schlief. Also sind wir los…

…Es waren auĂer uns nur 4 Jugendliche da, die uns freundlich den richtigen Weg zeigten, denn es gab tatsĂ€chlich viele WegeâŠ

Statt zu schlafen hĂ€tte der WĂ€rter mal kehren können đ…

…Aber uns gefiel es, irgendwie ein Lost PlaceâŠ

Wir kletterten schlieĂlich noch ganz nach oben. Dort windete es stark, aber man hatte eine geniale AussichtâŠ

Die Höhenangst kam erst beim runter klettern wieder. Nicht so nett…

Menstruierende Frauen dĂŒrfen den Schrein mit Mönchen und König nicht anschauen. Sind wir so gefĂ€hrlich đ
Der WĂ€rter schlief immer noch als wir wieder unten waren.
Wir fuhren weiter zum Drachen-Garten (Dragon Tree Sculpture Garden)…

Ein KĂŒnstler hat dort aus Holz viele Drachen zusammengenagelt…


…und an verschiedenen PlĂ€tzen konnte man sehen, dass er da wohl auch Gruppen unterrichtet. Was wir ĂŒbersetzt haben, hatte immer mit dem Umgang mit der Natur zu tunâŠ

Es war faszinierend…


Ein Mitarbeiter hat Stoffe bemaltâŠ

Es gab alle chinesischen…


… und auch europĂ€ischen Sternzeichen und mir wurde bewusst, dass ich immer Hörner habeâŠ

Als wir schon wieder los wollten, haben wir den KĂŒnstler bei der Arbeit erwischt. Erst lieĂ er sich gar nicht ablenken, hat ein StĂŒck Holz hin und her gedreht, bis er den passenden Platz gefunden hatteâŠ

Und dann kam er zu uns und hat gar nicht mehr aufgehört zu erzĂ€hlen. Er ist 80 Jahre alt, hat diesen Garten seit 16 Jahren und will damit den Menschen wieder die verlorene NĂ€he zur Natur vermitteln. Er gab uns BlĂ€tter zu kauen, Kaffir-Limette, die er tĂ€glich kaute und nie krank war. Und Ăle stellt er damit auch her, unter anderem um MĂŒcken abzuwehren. Es war sehr herausfordernd, sein Thai-Englisch zu verstehen đ Aber er hat da echt ein Paradies geschaffen und macht definitiv was Gutes!







































































































































































































































