Trang

Wir hatten eine sehr ungemĂŒtliche Fahrt mit einem Minibus. Die Sitze sind einfach nicht fĂŒr EuropĂ€er gemacht, dieses Mal war die Schulterbreite das Problem, wir saßen nĂ€mlich zu viert in der hintersten Reihe. Und dass wir uns beide anlehnen konnten, musste ich etwas schrĂ€g sitzen. Man will ja auch zum fremden Nachbarn keinen Hautkontakt bei der Hitze. Ich musste an die Fahrt damals von Oaxaca nach Zipolite denken, mit Lars, Daniel, Uli und mir auf der RĂŒckbank. Da haben wir uns abgewechselt, wer sich anlehnen darf und die anderen 2 mussten sich immer nach vorne beugen.
Aber da waren wir nun


…hungrig. Und mit unseren RucksĂ€cken auf dem RĂŒcken marschierten wir los. Wir kamen an einer ZuckerbĂ€ckerei vorbei. Die Teilchen sahen so spannend aus



und man konnte den vielen Frauen bei der Arbeit zuschauen, also kauften wir ein. Danach haben wir recherchiert was es den ĂŒberhaupt ist. Es sind Khanom Pia, ein chinesisches GebĂ€ck. Sie sind gefĂŒllt mit Mungobohnenmus mit gesalzenem Eigelb, oder violetter SĂŒĂŸkartoffel. Sie schmecken alle sehr Ă€hnlich, sehr lecker, nicht zu sĂŒĂŸ und machen satt.
Aber die gabs erst zum Nachtisch. Wir gingen in eine SuppenkĂŒche, wo alle erstmal große Augen bekamen, alles nur auf Thai stand und keiner englisch konnte. Aber es hat funktioniert und sehr lecker geschmeckt



Trang war der sĂŒdlichste Punkt unserer Reise. Und eine Stadt, die wenig touristisch ist und wohl nicht so viel zu bieten hat.
Das hat man sofort an den Hotelpreisen gemerkt. Wir haben uns danach ein Grab zu unserem Hotel Rimnatee Resort Trang genommen (Booking, 21 Euro/Nacht). Es war das schönste Zimmer bisher und wir hatten einen Pool


Beim Einchecken wurde ich aber schon darauf hingewiesen, dass man nur im Badeanzug rein durfte. Wenn ich nur einen Bikini hĂ€tte, könnte ich Schwimmshirts ausleihen


Da das Hotel außerhalb des Zentrums lag, mussten wir uns wieder ein Grab nehmen und ließen uns auf den Nacht-Markt fahren. Es gab 2, der erste war fast wie ausgestorben. Wir konnten zum anderen laufen und das war genau das, was wir uns vorgestellt hatten…

…verschiedenste EssensstĂ€nde, oft mit Undefinierbarem


Mein Translater war im Dauereinsatz, denn es war schwierig zu erkennen, was vegetarisch war, bzw. wieder mal schwierig, was vegetarisches zu finden, außer SĂŒĂŸspeisen


Ich hatte fĂŒr mich festgestellt, dass die SchĂ€rfe nicht das Problem war. Es fragten alle nach, wie scharf man es möchte, oder sie berĂŒcksichtigten es immer, wenn man es bei der Bestellung sagte. Das Problem war eher der Zucker. Vieles war viel zu sĂŒĂŸ, und da musste man fast immer selber dran denken, wenn man Kaffee oder einen Fruchtshake bestellte, dass man dazu sagte, dass man keinen oder wenig Zucker wollte. Und ich liebe SĂŒĂŸ, aber das war mir oft zu viel. Vieles wird mit einer sĂŒĂŸen Kondensmilch ĂŒbergossen. Und bei manchen Shake-Ketten gab es die Möglichkeit, zwischen 5 verschiedenen SĂŒĂŸstufen zu entscheiden.
Kaum hatte ich das ausgesprochen, bekam ich auf dem Markt gegrilltes GemĂŒse und Tofu mit einer Soße mariniert, die es mir fast unmöglich machte, es zu essen. Ich hatte das Chilipulver, das er bei den Einheimischen noch zusĂ€tzlich mit drauf macht, abgelehnt.

Auch total schön 🙏…

Ich hatte eine Internetseite gefunden, die Trang als verkanntes Reiseziel beschrieben hat. (https://faszination-suedostasien.de/thailand-blog/) Wir mieteten uns einen Roller bei einem KĂŒnstler. Er war super nett, aber auch ĂŒberkorrekt. Er erklĂ€rte jegliche EventualitĂ€t, bis Marius irgendwann sagte, er solle jetzt aufhören, sonst traut er sich gar nicht mehr, mit dem Roller zu fahren 😅. Auch machte er noch ein Video mit mir drauf und vom Roller, zur Absicherung. GrundsĂ€tzlich ist das bei allem so. Es ging schon los am Flughafen. Vor dem Transfer zum Hotel machte der Taxifahrer auch ein Bild von uns, als Beweis, dass er seine Dienstleistung gemacht hat.

Unsere Fahrt fĂŒhrte uns zu einem buddhistischen Tempel, der wenig gepflegt wird, aber sehr schön liegt…

…Der WĂ€rter lag im WĂ€rterhĂ€uschen auf dem Boden und schlief. Also sind wir los…

…Es waren außer uns nur 4 Jugendliche da, die uns freundlich den richtigen Weg zeigten, denn es gab tatsĂ€chlich viele Wege


Statt zu schlafen hĂ€tte der WĂ€rter mal kehren können 😉…

…Aber uns gefiel es, irgendwie ein Lost Place


Wir kletterten schließlich noch ganz nach oben. Dort windete es stark, aber man hatte eine geniale Aussicht


Die Höhenangst kam erst beim runter klettern wieder. Nicht so nett…

Menstruierende Frauen dĂŒrfen den Schrein mit Mönchen und König nicht anschauen. Sind wir so gefĂ€hrlich 😉
Der WĂ€rter schlief immer noch als wir wieder unten waren.

Wir fuhren weiter zum Drachen-Garten (Dragon Tree Sculpture Garden)…

Ein KĂŒnstler hat dort aus Holz viele Drachen zusammengenagelt…

…und an verschiedenen PlĂ€tzen konnte man sehen, dass er da wohl auch Gruppen unterrichtet. Was wir ĂŒbersetzt haben, hatte immer mit dem Umgang mit der Natur zu tun


Es war faszinierend…


Ein Mitarbeiter hat Stoffe bemalt


Es gab alle chinesischen…

… und auch europĂ€ischen Sternzeichen und mir wurde bewusst, dass ich immer Hörner habe


Als wir schon wieder los wollten, haben wir den KĂŒnstler bei der Arbeit erwischt. Erst ließ er sich gar nicht ablenken, hat ein StĂŒck Holz hin und her gedreht, bis er den passenden Platz gefunden hatte


Und dann kam er zu uns und hat gar nicht mehr aufgehört zu erzĂ€hlen. Er ist 80 Jahre alt, hat diesen Garten seit 16 Jahren und will damit den Menschen wieder die verlorene NĂ€he zur Natur vermitteln. Er gab uns BlĂ€tter zu kauen, Kaffir-Limette, die er tĂ€glich kaute und nie krank war. Und Öle stellt er damit auch her, unter anderem um MĂŒcken abzuwehren. Es war sehr herausfordernd, sein Thai-Englisch zu verstehen 😅 Aber er hat da echt ein Paradies geschaffen und macht definitiv was Gutes!

Backpacking

Unser Bungalow war sehr einfach. Wir hatten Fenster ohne Glas oder Moskitonetz und das am Urwald. Also haben wir unser Moskitonetz befestigt, was einfach nicht fehlen darf bei so einer Reise. Wir hatten einen KĂŒhlschrank und es gab einen Wasserkocher und Instantkaffee. Ich hatte in Bangkok schon einen OsmantusblĂŒtentee gekauft, da man als Teetrinker ja auch oft vergessen wird. Ja, wir waren etwas enttĂ€uscht. Die Bewertungen waren fabelhaft gewesen. Allerdings gab es 2 Bungalows, und der mit den tollen Bewertunge war der weiter den Berg oben im Urwald, mit Terasse und Blick ĂŒber den Wald aufs Meer. Wir waren unten an der Straße, die „Hauptstraße“, und es war etwas ungemĂŒtlich.

Bei 4 NĂ€chten wurde das Zimmer nicht einmal gereinigt. DafĂŒr stand ein typischer Thai Besen vor der TĂŒr…

Ich habe dann recherchiert, ob man in Thailand Womos mieten kann. Kann man, ich habe 2 Anbieter gefunden. Der Tag kostet ca. 160 Euro, und eine hat geantwortet, dass 1 Tag von 5.00 – 24 Uhr geht!???! Also keine Option. Es gibt diese Art des Tourismus hier kaum, da die UnterkĂŒnfte relativ gĂŒnstig sind. CampingplĂ€tze gibt es hauptsĂ€chlich in den Nationalparks. Auf der Insel gab es auch 2, aber da wird eigentlich nur gezeltet. Ich habe auch recherchiert, dass die thailĂ€ndische Regierung die Einreise nur noch fĂŒr Fahrzeuge bis 3,5 t zulĂ€sst und dass man an der gleichen Grenze wieder ausreisen muss, wie man eingereist ist. Chinesen sind wohl mit ihren Wohnmobilen ins Land eingefallen und weiter nach Malaysia gereist. Da es keine Infrastruktur gibt, haben sie natĂŒrlich alles am Straßenrand entsorgt. Und an Wohnmobilisten verdient man eben auch zu wenig.

Immer die Unterkunft zu wechseln und vor allem, nie zu wissen, was man wirklich bekommt, ist eine Herausforderung. Und ich kann jetzt schon ganz klar sagen, dass ich das Reisen in unserem Fordinand bevorzuge. Es ist schön, sein Zuhause dabei zu haben. Google hat zwar behauptet, dass es keinen Weg gibt von Zuhause nach Thailand, wegen des Krieges wahrscheinlich, aber grundsĂ€tzlich wĂ€re es möglich đŸ€”oder in China eins ausleihen, oder, oder. NatĂŒrlich gĂ€be es noch mehr zu bedenken. Wild stehen ist nicht erlaubt, und ich kann bisher nicht einschĂ€tzen, was die Thais sagen wĂŒrden, wenn da Farangs mit ihrem Bus ankommen, und fragen, ob sie sich irgendwo hinstellen können.


Außerdem war ich etwas frustriert, weil die Bungalows am Meer alle ausgebucht waren. Wir hatten geschaut, ob wir verlĂ€ngern, aber alles was in unserem Budget lag, war lange ausgebucht. Ich hatte mir schon vorgestellt, abends am Bungalow die FĂŒĂŸe in den Sand zu strecken und aufs Meer zu schauen. Das liegt aber natĂŒrlich auch an unserer Art zu reisen. Oder meiner Planung. Ich kann, und ich will auch nicht, 2 Wochen im Voraus planen. Was ist, wenn es uns irgendwo gefĂ€llt, und wir dann aber weiter mĂŒssen. Ich habe mich im Vorfeld nicht damit auseinander gesetzt, wie man von A nach B kommt, wie lange man fĂŒr die einzelnen Abschnitte braucht. Ich möchte das alles ein bisschen offen lassen, laufen lassen, was dann aber zur Hauptreisezeit in Thailand bedeutet, nicht direkt am Meer wohnen zu können.

Wir haben ja genĂŒgend Zeit, um weiterhin raus zu finden, wie wir reisen möchten.

Roller fahren macht auf jeden Fall Spaß! Roller auftanken…

…. und weiter gings.

Das Essen auf der Insel war durchweg sehr lecker


Man hatte auch sehr viel Möglichkeiten, da die Hauptstraße entlang viele Essen anboten. Bei manchen lagen die faulen Katzen verteilt umeinander…

Viele Katzen haben in Thailand verkĂŒrzte oder geknickte SchwĂ€nze. Laut KI eine Mutation.

… und haben es nicht mal geschafft, die Augen zu öffnen. Woanders waren die Affen weniger ruhig. Die Besitzerin musste 2 Böller schießen, da die Affen ihr sonst die KĂŒche ausgerĂ€umt hĂ€tten.

Durch ein GesprĂ€ch mit einem Ă€lteren Farang habe ich eine Empfehlung fĂŒr eine Massage bekommen, und so hab ich mich dann nachmittags fĂŒr eine Stunde (11 Euro) direkt am Strand massieren lassen


Eine Sauna hĂ€tte es auch gegeben…

…die, wenn dann, unsere Eisbadeclique hĂ€tte brauchen können, die uns Bilder geschickt hatten.

An diesem Strand hörten wir es hinter uns im Urwald plötzlich rascheln und poltern und haben wieder einem ganzen Affenclan beim Spielen und Streiten zuschauen können. KokosnĂŒsse fielen von den hohen Palmen und eine Affendame kletterte erst ĂŒber die geparkten Roller…

… und kam dann unschuldig schlendernd in unsere Richtung gelaufen, weil wir da eine TĂŒte mit Essensresten rumstehen hatten. Kurz vorher hat sie dann aber doch der Mut verlassen.

Es wurde unser Lieblingsstrand, Ting-rai Beach…

Die Sonne ging hinter Koh Phi Phi unter


Und aus dem Roots Hill Café kam dazu immer: https://youtu.be/0E1bNmyPWww?si=gfuTXHUD7ll_ZnNu

Immer irgendwie auch prĂ€sent…

Als wir bei Katrin waren, gab ihr Handy einmal diesen Notfall Alarm von sich, und sofort war da die Angst vor genau so einem Tsunami. Es war nur ein Test😅

Bei unserer Abreise lief dann einiges schief. Über die 12go-App kann man Fahrten in ganz Asien buchen. Ich hatte die Bootsfahrt fĂŒr den 2.2. zurĂŒck nach Koh Lanta gebucht und anschließend die Weiterfahrt mit dem Bus nach Trang. Mit dem Besitzer unserer Unterkunft habe ich am Abend vorher besprochen, dass er uns bis 10 Uhr ans Pier fĂ€hrt. Ja, und dann kam er nicht. Ich habe ihn angerufen, er ist nicht ans Telefon. Also haben wir uns an die Straße gestellt und schnell ein Taxi bekommen. Als wir dann kurz vor knapp ans Pier kamen, sagte uns die Frau, dass es diese Fahrt nicht gibt. Wir können um 12.15 Uhr mit dem nĂ€chsten Boot fahren. Aber das ging nicht, da unser Bus um 12 Uhr fuhr. Also an den anderen Steg, nochmal ein Ticket fĂŒr 43 Euro kaufen. Und dann hoffen, dass alles wieder so reibungslos lĂ€uft wie bei der Herfahrt. Aber das haben die echt drauf. Die vielen Koffer und RucksĂ€cke wurden in kĂŒrzester Zeit eingeladen und das Boot startete pĂŒnktlich. Wir kamen um 11.30 Uhr auf Koh Lanta an, es dauerte wenige Minuten um Koffer und Passagiere auszuladen. Dann mussten wir ein teures Taxi nehmen um um 11.50 Uhr am BĂŒro unseres Busunternehmens anzukommen. Manchmal darf es auch aufregend sein 🙃. Mal schauen, ob wir unser Geld fĂŒr die Fahrt, die schon lĂ€nger gar nicht mehr angeboten wird aber immer noch buchbar ist, wieder bekommen.

Aber wenn wir wieder kommen, dann auf jeden Fall auch wieder Koh Jum đŸ«¶

Koh Jum/Koh Pu

Vom ĂŒberfĂŒllten Pier in Koh Lanta ging es mit dem Speedboat (43 Euro) in 20 Minuten auf die kleine Insel Koh Jum. Zumindest heißt der sĂŒdliche Teil so, der nördliche Koh Pu, was ĂŒbersetzt die Krabbeninsel heißt.


Wir wurden von dem Betreiber unseres Bungalows abgeholt



 und die Insel zog uns gleich in ihren Bann. Die Straßen waren fast leer, viel Urwald, kleine, traditionelle HĂ€user



und alles sehr entspannt. Auch im Netz wird die Insel als Ort zum Entspannen beschrieben, ohne Partytourismus, kein Massentourismus.

Im Pizza Classic Resort Kohjum (Booking, 47 Euro) bekamen wir zur BegrĂŒĂŸung frisch gepressten Orangensaft, bzw. sind es eigentlich Mandarinen. Am Tresen hing dieses Schild


Und auch am Eingang zu einem der 3 Ortschaften auf der Insel haben sie ein handgeschriebenes Plakat aufgehĂ€ngt: „No Bikinis, please respect“. Und das ist völlig okay!!! Zuhause geht auch keiner im Bikini ins Restaurant. NatĂŒrlich hat es zuhause auch keine 34 Grad. Aber so wie sich bei uns darĂŒber geĂ€rgert wird, wenn AuslĂ€nder ins Land kommen (und das nicht aus touristischen Aspekten), und unsere Kultur nicht respektieren, so muss man sich dann auch selber daran halten. Es ist trotz allem leider so, dass es Farangs gab, die mit nacktem Oberkörper Roller fuhren und die MĂ€dels mindestens in Bikinihose mit Bluse drĂŒber oder eben im Bikinioberteil oder ohne BH in den Restaurants saßen, wo sie von Frauen mit Kopftuch bedient wurden. TatsĂ€chlich hauptsĂ€chlich Generation Z.

Wir hatten es zu Fuß ca. 5 Minuten an den Strand, der lang und einsam war


Andere Insel, andere KĂŒnstlerkrebse


Am nÀchsten Tag konnten wir vom Besitzer den Roller mieten und so machten wir uns wieder auf, die Insel zu erkunden


Erst ganz in den Norden, an den Coconutbeach



wo wir eine Affenfamilie beobachten konnten. Das sollten nicht die letzten Affen gewesen sein.
Als der Schatten weg war fuhren wir zum nÀchsten Strand


Mit vereinzelten Bars


Bei Flut steht es im Wasser đŸ€©


und Bungalows. Ich habe beobachtet, wie Einheimische mit ihrem Roller ĂŒber den Strand fuhren, und dachte, wir könnten so den Heimweg abkĂŒrzen. Marius hat sich schließlich breitschlagen lassen, aber wir sind dann doch nicht auf die Straße gekommen, die Google uns angezeigt hat. Aber wieder ein erstes Mal: mit dem Roller ĂŒber den Strand😅

Auch an den anderen Tagen erkundeten wir weiter die verschiedenen StrĂ€nde und suchten uns ruhige, schattige PlĂ€tze. Und mein Hausmann hat es dann auch noch gemĂŒtlich gemacht


Nur die Ameisen ließen sich auch durch Kehren nicht vertreiben


Zum Mittagessen gab es Nudelsuppe. Man kann sich die Nudeln dazu aussuchen und welches Fleisch man will


Servietten, wie auch Klopapier, sind in Thailand einlagig. Und tatsĂ€chlich gibt es ganz oft auch nur Klopapier als Servietten. Die meisten haben aber zumindest einen Spender dafĂŒr


An einem anderen Strand, der wegen Ebbe und viel Wind nicht zum Baden eingeladen hat, sind wir spazieren gelaufen…

Und auf einen Buddha gestoßen der einen schönen Platz hat


Dahinter haben wir ein Krematorium entdeckt


Ein französisches PĂ€rchen hatte so eines schon mal gesehen, sie wussten aber auch nicht, ob da nur Mönche verbrannt werden, oder alle GlĂ€ubigen. Auf jeden Fall sah es nicht so aus, als ob es in letzter Zeit benutzt worden wĂ€re


Koh Lanta

Zuerst hieß es, von Katrin Abschied zu nehmen. Sie machte sich auf den Weg zurĂŒck auf ihre Insel und fĂŒr uns ging es in 2,5 h (16 Euro) im Minivan, dann mit FĂ€hre, auf die Insel Koh Lanta. So ein bisschen als Familieninsel wurde sie uns beschrieben. Die Lieblingsinsel von Anne, die aber auch vor vielen Jahren zum letzten Mal dort war.
Wir hatten ĂŒber AirBnB ein Zimmer im Lemontree gebucht (47 Euro/Nacht). Ein Hund und 2 Kater wohnen auch dort…

Wir haben gegenseitig voneinander profitiert đŸ˜»…

Und von der Unterkunft aus waren es nur 50 m bis an den Strand Klong Nin. Und da haben wir uns dann auch erstmal ausgebreitet. Es gab kaum Schatten…

…und im Wasser piekste es unangenehm. Das sind die Larven von Mangrovenquallen. Man sieht sie nicht und es ist auch nicht gefĂ€hrlich. Es piekst auf der Haut und beim Schwimmen fĂŒhlt es sich an als ob man durch klumpiges Wasser schwimmt.


Nach Sonnenuntergang liefen wir noch den ganzen langen Strand entlang. Bestaunten die schönen Restaurants und Bungalowanlagen.
Es war sehr viel weniger los, als vermutet oder befĂŒrchtet. Wir fĂŒhlten uns beide ein bisschen an Zipolite erinnert. So wie es 2022 war.
Am nĂ€chsten Morgen liehen wir uns wieder einen Roller aus und erkundeten die Insel…

Wir fuhren bis ganz in den SĂŒden. Dort kann man durch den Urwald wandern


Aus welchem Grund auch immer es nicht funktioniert hatte. Egal, dann sollen die Besucher drĂŒber steigen 😅

… und kommt direkt am Meer wieder raus


Danach fuhren wir weiter nach…

Wunderschön liegen die vielen noch traditionell gebauten HĂ€user



 auf Stelzen im Wasser…

Obwohl alles auf Tourismus ausgelegt ist, war es nicht ĂŒberlaufen…

Wasserlieferung

Man kann entweder shoppen…

😅 Was fĂŒr ein GlĂŒck fĂŒr die Schmetterlinge!
wer findet die Katze ? đŸ˜»

oder Essen gehen…

Coconutshake und ein Butterfly Pea-Tee mit Maracuja


Die ganze Insel ist sehr schön und grĂŒn. Auch hier wird, wo kein Urwald mehr ist, oder dafĂŒr gerodet wurde, Kautschuk angebaut und geerntet.

Wir fuhren hoch bis in den Norden der Insel, nach Saladan, um uns wegen der Weiterfahrt zu erkundigen. Auch wenn es alles nicht so weit auseinander ist, waren wir dann doch froh, wieder zurĂŒck zu sein. Zum einen konnte ich nicht mehr lĂ€nger auf diesem Roller sitzen und zum andern war Marius froh, denn an diesem Roller gingen beide Bremsen nicht so richtig. Aber wir hatten immerhin Helme!

Abends fuhren wir zusammen mit Cyntia, die auch mit uns im Lemontree wohnte, ins Nachbardorf in die Cigare-Bar. Dort war ein Reggae Konzert von „Job2do“…

Schon bei Katrin auf der Insel hatten wir von der thailĂ€ndischen Reggaeband gehört, das eine Lied sofort im Ohr gehabt. Er ist in ganz Asien berĂŒhmt und die Thais feiern ihn, weil er der Einzige ist, der es hinbekommt, auf thailĂ€ndisch gute Reggae Musik zu machen. Und so feierten wir mit ihnen und tanzten den ganzen Abend


Ich war etwas schockiert von den MĂ€nnern. Also den AuslĂ€nder/Touristen/Farangs. Ich weiß nicht ob es an der Hitze lag, dem vielen Marihuana…

… oder ob einfach viele Idioten hier zusammen gekommen sind. Aber sie haben sich unmöglich aufgefĂŒhrt und nie gemerkt, wenn es zu viel wurde. Cyntia hatte so eine Bekanntschaft gemacht, den sie von sich stoßen musste. Und dann habe ich auch noch einen beobachtet, wie er ein 4er GrĂŒppchen Thai MĂ€dels anbaggerte. Man muss dazu wissen, dass Thais keine Körperlichkeiten in der Öffentlichkeit austauschen. HĂ€ndchenhalten vielleicht mal, aber es wird nicht gekĂŒsst oder gekuschelt wenn andere zuschauen können.
Auf jeden Fall haben diese MĂ€dels zusammen getanzt und ein Farang hat das als Aufforderung gesehen, sich von hinten tanzend mit seiner HĂŒfte an eines der MĂ€dels ran zu machen. Diese ist sofort geflĂŒchtet und hat sich vor ihre Freundin gestellt. Was den Farang aber nicht davon abgehalten hat, sich weiter tanzend an die MĂ€dels ran zu machen.
Es ist auch nicht ĂŒblich in Thailand, auf der Straße laut zu werden. Thais wahren immer ihr Gesicht. Deshalb haben die MĂ€dels auch weiter gelĂ€chelt, haben nur versucht, sich von ihm fernzuhalten. Wieder ein anderer hat, wĂ€hrend seine Freundin ihn gekĂŒsst hat, gelangweilt in der Gegend umhergeschaut, sie danach verscheucht und mit einer anderen geflirtet.

Mit einem ĂŒberteuerten Taxi gings dann Nachts wieder zurĂŒck. Wir hatten uns bei der Hinfahrt noch darĂŒber unterhalten, dass einem, auf so einer Insel nichts anderes ĂŒbrig bleibt, als unverschĂ€mte Preise zu zahlen. Wenn man keinen Roller hat bzw nicht betrunken fahren will, können sie verlangen was sie möchten. Und teilweise werden sie teurer, sobald man versucht zu verhandeln. Wir haben das doppelte bezahlt wie auf dem Hinweg. Wenigstens waren die Spritpreise ĂŒberall gleich. Egal ob an der Tankstelle…

… oder am Straßenrand…

Am nĂ€chsten Tag war Strandtag angesagt. Wir hatten ein gebrauchtes, großes Tuch gefunden und uns am Strand immer ein Dach damit gebaut. Denn in der Sonne hielten, zumindest wir, es nicht den ganzen Tag aus. Und so gingen die Stunden mit baden, Buch lesen, zwischendurch mal was Essen auch vorbei…

Und so waren auch schon wieder 5 Tage auf Koh Lanta vergangen. Wir wurden am 29.1. mit einem Taxi abgeholt und zum Pier gefahren, von wo aus es zur nÀchsten Insel ging.

Mangroven, MeeresfrĂŒchte, Magen-Darm

Am nĂ€chsten Morgen musste Marius frĂŒh raus, weil er eine Angeltour gebucht hatte. Das erste Mal auf dem Meer. Pascal hatte es organisiert. Er ging selber auch mit. Ich bekam bald das erste Bild von ihm…

Katrin und ich hatten an unseren Bungalows eine Affenshow. Sie kamen bei Ebbe aus dem Wald und suchten Futter…

Es waren alle Generationen dabei und hat riesen Spaß gemacht, ihnen zuzusehen.

Danach fuhren wir nach Krabi. Ich durfte fahren, da Katrin noch nie einen Beifahrer dabei hatte und so war das mein erstes Mal Linksverkehr! Man muss sich an den Kreuzungen gut konzentrieren. Und auch immer wieder wĂ€hrend der Fahrt passierte es, dass ich dachte, bzw. instinktiv reagierte:“HĂ€…ah ja doch, passt“ 🙃

Erstes Ziel war ein Mangroven-Lehrwald…

Wir sahen verschiedenste Krebse, nur die knallig bunten lassensich gut fotografieren…

…dank Ebbe die Wurzeln (Mangroven haben 4 verschiedene)…

…und bestiegen beide mit Höhenangst den Aussichtsturm. Der sich aber wirklich lohnte


Bei der Fertigstellung war wohl ein Affe etwas ungeduldig


Vor und nach dem FrĂŒhstĂŒck ein bisschen Shopping…

Ich habe unbedingt noch einen Sarong gebraucht. Dann haben wir den neu renovierten Tempel besichtigt…

…mit wunderschönen Wandmalereien…

Eine Lotusblume in allen Stadien…

Daneben wurde noch ein Tempel renoviert…

Hier ein MetallgerĂŒst. Ganz oft sieht man das aber mit Bambus. Wobei es erst in Bangkok einen schlimmen Brand gegeben hat. Man ĂŒberlegt nun, diese traditionellen GerĂŒste zu verbieten.

Dann wieder nach Ao Nang, um Marius abzuholen. Wir kamen zufĂ€llig noch an einem Tempel im Khmer-Stil (Kambodscha) vorbei…

Die Jungs hatten leider keinen großen Fisch gefangen hat. Pascal hatte gestern noch erzĂ€hlt, dass der KapitĂ€n dort fischt, seit er 4 Jahre alt ist und sie bisher immmer was gefangen haben. Jetzt hatte Marius aber das Pech, dass der KapitĂ€n an diesem Morgen absagen musste. Und derjenige, der das Boot gefahren ist, hat sich zwar grĂ¶ĂŸte MĂŒhe gegeben, aber einfach nicht die Erfahrung. An einem Riff haben sie dann aber doch noch ein paar Kleine gefangen…

…damit es noch was zum Essen gab


Wir fuhren dann weiter zum Klong Muang Beach, der nicht ganz so ĂŒberlaufen ist. Marius holte sich erst noch Papaya Salat mit MeeresfrĂŒchten und dann ging es zum Baden. Bis zum Sonnenuntergang


Da es auf dem Heimweg lag, sind wir wieder ins Blue Monkey zum Essen😋

Und dann ging es nachts bei Marius los. Die MeeresfrĂŒchte am Mittag am Strand waren schuld. Und so wurde nichts aus der geplanten 2 stĂŒndigen Wanderung zum Dragon’s Crest am Samstag. Ich ging stattdessen einkaufen und versorgte ihn mit FlĂŒssigkeit, Elektrolyten, Heilerde und Bauchmassage. Abends fuhr ich dann zu Pascal, wo Katrin tagsĂŒber war. Wir mussten die Roller zurĂŒck geben. Ich habe das Rollerfahren inzwischen genossen, so ein bisschen chaotisch, ein bisschen Regeln, aber irgendwie auch nicht. Links abbiegen ist auch bei roter Ampel völlig in Ordnung.

So wirklich besser ging es ihm abends noch nicht, aber auch nicht schlechter. Aber wir waren uns alle einig, dass eine MeeresfrĂŒchte-Vergiftung wesentlich schlimmer hĂ€tte ausgehen könnte. Und tatsĂ€chlich hatte er dann die ganze Nacht durchgeschlafen und wir konnten am 25.1. weiter reisen…

Krabi

Am 21. Januar verließen wir die Insel wieder mit dem Speedboot. Und von Ranong aus fuhren wir mit dem Local Bus nach Krabi. Katrin war schockiert, vor einem Jahr war sie noch alleine als Farang im Bus, nun waren es fast nur Touristen. Der Bus wurde so gefĂŒllt, dass auch im Flur noch jemand sitzen musste


Auf der HĂ€lfte der Strecke gab es eine Pause…

Damit sie nicht so schnell weiter reifen, werden sie im 7Eleven einzeln so verkauft đŸ€š

Marius hatte einen Samsung Shop entdeckt und konnte mir ein Induktions-LadegerĂ€t kaufen. Denn irgendwie war Wasser, ziemlich sicher Salzwasser, in meine Ladebuchse gekommen. Und so konnte ich das Handy nicht mehr laden. War schon etwas komisch so ohne. Alleine wĂ€re ich völlig aufgeschmissen gewesen. Es lĂ€uft ja alles ĂŒber dieses Ding. Unverstellbar wie es frĂŒher gegangen ist.

Die Landschaft war sowas von asiatisch. Es war viel Urwald, aber die Formen der Berge oder Felsen, lassen einen sofort erkennen, dass es Asien ist.
Dort wo kein Urwald mehr steht, wird Kautschuk


…oder Ölpalmen angebaut. Hier in dem ganzen Gebiet, auch auf den Inseln. FrĂŒher wurden Cashews angebaut. Schien sich nicht rentiert zu haben.
Nach 6 h erreichten wir Krabi und fuhren einmal durch die Stadt zu unserem am Stadtrand gelegenen Sai Thai Forrest Home Stay (Booking 47 Euro/Nacht). Es liegt direkt am Mangrovenwald…

Wir ließen uns ein Abendessen mit Grab kommen. Die vegetarische Variante des Wraps war ein Salatblatt und Zwiebeln, eingewickelt in einen Tortilla 😖 Es ist tatsĂ€chlich nicht ganz so einfach wie ich mir das gedacht hatte. Fleisch zu essen wĂŒrde das Reisen unkomplizierter machen.

Am nĂ€chsten Morgen fuhren wir Richtung Ao Nang, besuchten einen Freund von Katrin, und holten unsere Roller ab. Knapp 7 Euro am Tag. Und dann ging es zum FrĂŒhstĂŒck in die Waffel-Bar von Pascal. Er ist Belgier und betreibt mit seiner Frau ein Restaurant, wo es belgische und LĂŒtticher Waffeln gibt. Wieder was gelernt, die LĂŒtticher sind sĂŒĂŸer. https://maps.app.goo.gl/JsxYBzEVtyhJZCA2

Wir kamen auf unseren Roller, hier auf dem Festland mit Helm, an einem Tempel vorbei…

Katrins Hose war zu kurz, und schon kam eine Dame angelaufen und hat ihr einen Sarong umgebunden…

Schultern und Knie mĂŒssen bedeckt sein

Warum die GetrÀnke zur Opfergabe vorzugsweise rot sind, haben wir noch nicht raus gefunden.

Weiter auf der Straße, hielten wir bei einem Schiffsbauer…

Das wurde renoviert
Die neu gebaut

Nachmittags flanierten wir die Strandpromendade von Ao Nang entlang…

Das krasse Gegenteil zur Insel. Hier ist Massentourismus. Es gibt Ausflugsboote zu den umliegenden StrĂ€nden und Inseln…

Wie an einer Perlenkette fuhren sie stĂ€ndig an den Strand, spuckten eine BootsfĂŒllung Touristen aus oder luden ein und fuhren wieder zurĂŒck, um die nĂ€chste Ladung zu holen bzw. an den völlig ĂŒberlaufenen TraumstrĂ€nden abzusetzen



Zum Baden gingen wir nicht, da am Ende des Strandes das ganze Abwasser von Ao Nang ins Meer geleitet wird.

Das war uns dreien zu viel. Deshalb haben wir mitten im Nirgendwo das Blue Monkey Restaurant gefunden, wo es super leckeres Essen gibt…

Und sie kĂŒmmern sich um 18 Straßenkatzen, die sie alle haben sterilisieren lassen…

đŸ˜»

Inselleben

Wir waren 10 Tage auf Katrins Insel. Die Zeit verging wie im Flug. Es war total entspannt und doch war stÀndig was los!

Wir haben nicht nur faul am Strand gelegen…

…naja, schon oft…

…und umwerfende SonnenuntergĂ€nge gesehen…

Wir haben uns den Tempel angeschaut…

Die Naga, die Buddha beschĂŒtzt hat und eben die Samstagskinder auch beschĂŒtzt, hat Muscheln als Panzer…

Bin doch irgendwie ne Meerjungfrau 🙃

Neben dem Altersheim am Longbeach…

NatĂŒrlich ein Altersheim fĂŒr Farangs!

…gibt es ein Kloster. Einmal bekamen wir von einem Mönch Bonbons geschenkt. Ich wusste ĂŒberhaupt nicht, wie ich mich verhalten sollte. Man soll sie als Frau ja nicht mal anschauen. Und der Gruß ist auch anders als normal. Deshalb hab ich nur genickt, was im ReisefĂŒhrer als immer gute Reaktion beschrieben wurde.

Wir waren 2 mal beim Baden am SĂŒĂŸwassersee…

Denn es gibt Ebbe und Flut am Meer, und wenn man das nicht auf dem Schirm hatte, dann kam man an den Strand und konnte nicht baden gehen…

Der liegende Drache im Hintergrund

Den einen Tag sind wir morgens los mit dem Boot…

… auf die Nachbarinsel um die legendĂ€re Hippy Bar zu besuchen und gegen Nachmittag wieder zurĂŒck…

…mit Zwischenstop in einer anderen Bar am Ende der Insel. Auch ein Schiff…

Freitag ist Pizza Tag. Es ging wieder mit dem Boot (vor Corona das öffentliche Verkehrsmittel) zum Restaurant. GefĂŒhlt war die ganze Insel dort.

Als der erste Trupp wieder zurĂŒck wollte, sah ich von meinem Platz aus, dass irgendwas nicht stimmte. Marius war mitgegangen, da er schauen wollte, wie der KapitĂ€n das mit der starken Brandung hin bekommt. Und es war gut dass er mit ist. Das Boot kippte, als alle versuchten einzusteigen. Eine Frau lag unterm Boot. Es ist niemandem etwas passiert. Der gesamte Inhalt des Bootes trieb im Meer herum, wir konnten aber alles einsammeln. Und der Motor stand komplett unter Wasser. So kamen wir in den Genuss, auf der LadeflĂ€che eines Pickups zurĂŒck fahren zu dĂŒrfen!

Am Sonntag ist Markt, und auch da trifft man sich um lecker zu essen und/oder Maracuja-Mojito zu trinken…

Da am Dienstag ein Steinschleuderturnier war, haben Marius und Katrin eine Trainingsstation aufgebaut…

Allerdings hat nur Katrin die 250 ml Plastikflasche 2 mal getroffen und so waren wir nur Zuschauer…

Gewonnen haben die Burmesen, die das schon als Kinder lernen…

Viele leben auf der Insel, da Thailand vor Jahren hier Land verschenkt hat. Die Sonne geht, je nachdem an welchem Strand man sitzt, hinter Burma unter…

Und natĂŒrlich haben wir 2 mal eine Thai Massage auf Katrins Terasse genossen! Wobei man dabei öfter tief durchatmen muss, wenn sich die Finger, HĂ€nde oder Ellbogen in Muskeln oder ĂŒber VerhĂ€rtungen drĂŒcken und nochmal und nochmal 😅

Es gab auch einen Zwischenfall, der gar nicht schön war. Ich habe ein Kind fotografiert, einen ca. 1,5 jĂ€hrigen Jungen, der nackt war. Er war mit seinem grĂ¶ĂŸeren Bruder im Shop und sprang dann mit der kleinen, pumeligen Hand voller golden glitzernden Bonbons Richtung zuhause. Ich fand diese Szene so schön. Sein verschmitzter Blick zurĂŒck, als er weg lief und der wĂŒtende Blick, als sein Bruder ihm die Bonbons wieder abnahm. Ohne nachzudenken, wollte ich das festhalten und hab fotografiert. Da kam eine junge Farang auf mich zu und beschimpfte mich sofort. Wie ekelhaft ich wĂ€re und dass ich sofort die Bilder löschen soll. NatĂŒrlich hatte sie recht! Ich weiß dass man Menschen nur fotografieren darf, wenn sie zustimmen. Auch hier hat es einen religiösen Hintergrund. Und ich respektiere das immer🙏 Ich war in diesem Moment verzaubert von dieser Szene und habe nicht nachgedacht. Ich habe die Bilder auch sofort gelöscht. Aber sie hat nicht aufgehört mich zu beschimpfen, ein Freund von ihr kam dazu und hat sich Schulter an Schulter zu ihr gestellt. Ich habe mich sehr schlecht gefĂŒhlt. Trotz allem, Hut ab, fĂŒr so einen Einsatz, fĂŒr diese Zivilcourage. Aber sie war nicht mehr zu bremsen mit ihren Beschimpungen. Und so sind wir schließlich einfach weg gefahren.

Sooo viel Paradies, sooo viele erste Male, sooo viel von allem…

Ich bin voll mit EindrĂŒcken, die hier auf mich einprasseln und mich einfach oft ganz leise werden lassen…

Ich genieße dieses einfache Leben, ziehe nur kurze Hosen, TrĂ€gershirt und FlipFlops an. Das wars, der Rest gibt mir diese Insel!

Sogar Kokoseis im Milchbrötchen 🙃

Sooo viel was ich mir gewĂŒnscht habe, wonach ich mich an so vielen kalten, nassen Tagen gesehnt habe. Und es ist so viel besser!!! Mit nassen Haaren, die vor lauter Salz gar nicht mehr trocken werden, auf einem Roller durch den Urwald…

… von Strand zu Strand fahren. Über festgetrettene Pfade durch Dschungel zum nĂ€chsten Strand, der wieder anderen Sand hat…

Und es geht erst los! Wir haben uns schon gefragt, ob es ein Fehler war, hier zu beginnen, fernab vom Massentourismus. Wir werden sehen, was noch kommt…

Auf der Insel

Es gibt keinen Strom auf der Insel, nur Solar. Die Bungalow Anlagen…

… haben Generatoren, die nach Sonnenuntergang an-, und um 22 Uhr spĂ€testens ausgeschalten werden. FĂŒr grĂ¶ĂŸere EinkĂ€ufe wird in Ranong bestellt und 2 mal die Woche am Pier die Lieferung abgeholt. MĂŒll wird verbrannt, vergraben…

links brennt es schon, Marius vergrĂ€bt gerade, im Hintergrund der Wasserspeicher fĂŒr’s Haus.

…Die Tiere aus dem Urwald holen sich die Obstschalen…

Hornbill (Nashornvogel)

…oder er wird weiter verarbeitet…

Einzig PET- Flaschen werden recycelt.

Es gibt nur wenige Autos, bis vor Corona stieg man vom Boot am Strand aus…

… und es gab auch keine Roller…

Die Bewohner haben sich ganz bewusst dafĂŒr entschieden, wollen keinen Partytourismus wie auf der Nachbarinsel…

Alte Thai Bauweise. Alles nur mit Seilen gebaut.
Die dazugehörigen Bungalows der Hippy Bar, hinterm Piratenschiff

Wir waren, dank Katrin…

…an den schönsten Stellen…

Perfekt um Sport zu machen đŸ§˜â€â™€ïž

… haben die besten Mahlzeiten zu uns genommen…

…nette und interessante Menschen kennengelernt…

…haben einfach nur sein dĂŒrfen…

Sie hat uns gut in die Gegebenheiten eingefĂŒhrt. Es gibt kein Klopapier, da Sickergrube, und es verbrannt werden mĂŒsste. Also Podusche…

ist hier Standard

… und Po-Handtuch. Wir lebten mitten im Dschungel…

…also das Essen in Kisten verrĂ€umen, notfalls auch den EssensmĂŒll nochmal eine Nacht in KĂŒhlschrank, wegen den Ameisen. Denn nachts buddelt man kein Loch im DschungelđŸ€·â€â™€ïž

Wir haben die ersten thailĂ€ndischen Worte gelernt und sind ĂŒberwĂ€ltigt von der Freundlichkeit der Menschen.

Katrins Paradies

Am 12.1. ging es frĂŒhmorgens mit dem Flieger nach Ranong und dann weiter mit einem Speedboot…

…vom Umschlagplatz fĂŒr Shrimps und Tintenfisch…

…auf die Insel. Im Boot auch wieder viele Verbote 😉…

Und dann waren wir da …

Es begrĂŒĂŸte uns der ekelhafte Gestank von frisch geerntetem Kautschuk, der da an der prallen Sonne lag…

Mit meinem 20kg GepĂ€ck quetschte ich mich zum 50kg Fahrer auf den Roller und er brachte mich sicher ĂŒber die Insel, Marius auf einem Taxiroller und Katrin auf ihrem eigenen hinterher. Was fĂŒr eine Reise!

Dann saßen wir auf ihrer Dachterasse, mit Ausblick auf Meer und StrĂ€nde…

Wir haben schon nach wenigen Stunden verstanden, warum es hier so viele Menschen gibt, die hĂ€ngen bleiben, jedes Jahr fĂŒr mehrere Wochen oder Monate wiederkommen…

Die 2 holten unseren Roller ab und dann gings los. Ohne Helm…

…ohne einen Zeiger…

…und ohne StoßdĂ€mpfer vorne cruisten wir ĂŒber die Insel…

An den Steigungen waren wir froh, dass Katrin uns einen Roller mit Schaltung gemietet hatte. Die Beifahrerinnen der Automatikroller mĂŒssen einiges an Berg hochlaufen 😎

FrĂŒhstĂŒck am Meer…

Ich war so geflasht, stand mit FreudentrĂ€nen an diesem Strand, und konnte mein GlĂŒck kaum fassen…

Und so ging es weiter đŸ€© Der weltbeste Kokosnuss-Shake…

Kuchen von der Cookie-Frau, noch mehr umwerfend schöne StrĂ€nde…

Mit kreativen KrebsenđŸ€©. Sie kreieren Palmen…

Sind super mini…

… und gestalten ganze StrĂ€nde…

Katrin erzĂ€hlte uns die Geschichten ĂŒber die ganzen Farangs (ĂŒbersetzt Kartoffel, so nennen die Thais uns EuropĂ€er), die hier ihre Zeit verbringen, Geschichten von den ganzen Menschen, die dieses einfache Leben hier lieben. „DonÂŽ t move!“ war eines der ersten Dinge die ich hier gelernt habe und sofort sehr gut in der Umsetzung wurde. Ich habe einen Menschen kennengelernt, der es liebt zu sitzen 😄, ihm jede Ausrede dazu lieb ist, sich nicht bewegen zu mĂŒssen. Er hat erst im 6. Jahr auf der Insel die Kneipe am Ende von seiner Straße kennengelernt.

Bangkok Tag 3

Um zu unserem ersten Ziel zu kommen, durften wir mit den Klong Express Boat fahren. Das ĂŒbliche Transportmittel in den KanĂ€len/Klongs Bangkoks…

…zum Jim Thompson Haus…

Er hat im 19. Jhd. die Seidenspinnerei wieder aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt…

Und gleichzeitig traditionelle HĂ€user…

… und Statuen…

…und MöbelstĂŒcke…

…und Decko…

…und Nippes…

…gesammelt. Und ist dann in Malaysia verschollen…

Bis heute weiß man nicht was mit ihm passiert ist. Wunderschöne Anlage…

Der GĂ€rtner hatte sein eigenes HĂ€uschen…

Weiter im Wassertaxi und dann durch die Straßen geschlendert…

Den klopfenden Klangschalen Herstellern zugeschaut…

Die LKW’s in Thailand werden hier besonders gepflegt…

… und ausgestattet…

Im 4. Stock eines indischen Stoffhauses …

…haben wir uns an einem Selbstbedienungs-Restaurant ein super frisches, leckeres Mittagessen gegönnt. Beim ZurĂŒck zum Wassertaxi liefen wir die Ong Ang Walking Street entlang…

Die erste 3D BrĂŒcke in Bangkok…

…mit Kunstwerken an den Mauern…

Katzen mit KĂ€lteschutz…

Katrin redete auch von einem Temperatursturz in Bangkok als sie uns im TrĂ€ger Tshirt und Rock zum Golden Monument fĂŒhrte 😉. Es war tatsĂ€chlich nicht so heiß wie erwartet, man kann den ganzen Tag durch die Stadt laufen (10000 Schritte hatten wir jeden Tag locker), ohne stark zu schwitzen, wenn man sich im Schatten aufhielt. Es hatte nur 28 Grad statt 33 😅und wurde nachts etwas frischer. 16 Grad. Wir hatten noch wenige Tage vorher -13 Grad erlebt.

So eine Kulisse hĂ€tte sich uns nicht geboten…

Die Treppen nach oben…

Vorbei an Glocken und Gong…

Jeder lĂ€utete jede Glocke, und viele den riesigen Gong. Es machte mich unruhig 🙃. Und weiter nach oben…

Zu den Heiligen…

Naga, die 7köpfige Schlange, die einstmals Buddha beschĂŒtzte. Schutz fĂŒr alle Samstags-Geborenen ☝

Und dann bis ganz nach oben…

Ein sehr energiereicher Ort…

…und GeschichtstrĂ€chtig…

Als die Cholera wĂŒtete wurden hier die Leichen verbrannt oder vergraben. Die Geier kreisten damals immer im Himmel.

Alles schön, durchdacht und sauber. Meine FĂŒĂŸe waren nach einem ganzen Tag laufen immer noch sauber…

Man beschriftet goldene BlĂ€tter mit seinen WĂŒnschen đŸ’«

ZurĂŒck im Klong Boot, sobald sie freie Fahrt hatten, geben sie richtig Gas…

Das war’s, Bangkok. Erstmal. Wir kommen gerne wieder zurĂŒck đŸ«¶. Du hast uns auf Thailand vorbereitet, so ganz passen wir noch nicht rein…

…soooo vieles, so neu. Das Essen, die Sprache, die WĂ€hrung, die MentalitĂ€t, die Religion, die Gegebenheiten. Auf jeden Fall hast du unser Herz schon gewonnenđŸ«¶