
Am 2. März ging es Abends für uns weiter. So verbrachten wir noch einen entspannten Tag mit Vivi und Stefan, durften den Pool und Toilette nutzen. Und ich erfuhr von einer anderen Deutschen, die gerade ein Buch über Laos und seine Völker schreibt (Leelaleefritz), dass in den Schnellzügen die gleichen Kontrollen wie im Flieger sind, und wir keine Messer etc. mitnehmen dürfen. Auch nicht im großen Gepäck. Die Managerin vom Hotel freute sich, dass ich ihr mein uraltes Taschenmesser schenkte. Und bot uns an, dass wir all die Dinge (Rasierschaum, Deo, ein Schweizer Messer, Nagelscheren…) mit einem Bus hinterher schicken würde…

Wir hatten bei den Kleinbussen schon oft mitbekommen, wie die Fahrer irgendwo anhielten und Päckchen oder Kartons lieferten. Und für 200.000 Kip, 8 Euro, wurde uns unser Zeug nachgeliefert. Der Schnellzug, den es erst seit 4 Jahren gibt, fährt die Strecke in ca. 1 h (9 Euro/Person). Der Kleinbus braucht 6 Stunden. Die Straßen sind in Laos wohl eine sehr kurvige Angelegenheit.
Es war beeindruckend …

…sehr organisiert und wirkte sehr chinesisch (Die Chinesen hatten auch mitgebaut und investiert)…

Es gab ein Boarding wie beim Flieger und am Gleis musste man sich in Reihen an der richtigen Nummer aufstellen, die auf dem Ticket stand. Der Zug kam überpünktlich…

Aber die Zeit brauchten die Passagiere, um aus- und einzusteigen. Wir wurden von den Zugbegleiterinnen mit Megaphon angetrieben 😅 So dass der Zug auch pünktlich abfahren konnte. Unser Platz in der 2. Klasse war besser als im Flieger…

Nach 50 Minuten Fahrt durch viele Tunnel, haben wir leider nicht viel von der Landschaft gesehen, es war dann aber auch schon dunkel als wir in Vang Vieng ankamen. Im Hotel Nature Resort…

(Agoda 40 Euro/Nacht) wurden wir von einem indischen Mitarbeiter mit perfektem Englisch begrüßt. Es sind uns weiterhin viele Ausländer im Service und den Hotels aufgefallen. Wir konnten Fahrräder ausleihen und gingen noch vegan essen.
Am nächsten Tag genoss ich nach dem Sport den Pool und das faule Nichts-Tun…

Ich konnte mich immer noch nicht aufraffen, mir irgendwas anzusehen. Marius besorgte uns Mittagessen, leckere belegte Baguettes. Und abends fuhren wir mit den Fahrrädern in die Stadt…

…um uns den Sonnenuntergang anzusehen…

Vang Vieng ist sehr touristisch. Man kann dort Paddeln, Offroad-Mobile leihen, Gleitschirm fliegen… und zum Sonnenuntergang auch mit dem Heißluftballon fliegen. Davon haben auch alle anderen was…

Teilweise verlangen Restaurants mit besonders guter Aussicht auch Eintritt zum Sonnenuntergang…

Diese Landschaft ist wunderschön, und wir werden Laos bei der nächsten Asienreise sicher mit mehr Zeit und mehr Energie erneut besuchen🙏
Wir gingen wieder vegan essen. Es gibt da auch große Unterschiede. Manche veganen Restaurants ersetzen mit Sojaprodukten sämtliche Fleischspeisen. Da gibt es sogar Bauchspeck in vegan. Gelagert sieht es aus wie Hundefutter…

…und brauch ich tatsächlich auch nicht jeden Tag.
In den Supermärkten finden zumindest wir nicht das was wir brauchen…

Am 4. März ging dann die letzte lange Busreise los. Wir fuhren morgens um 11 Uhr mit einem Kleinbus von Vang Vieng in 2 Stunden nach Vientaine, die Hauptstadt von Laos, die direkt an der Grenze zu Thailand liegt. Von dort sind wir mit einem Stadtbus zur Freundschaftsbrücke 1. Wir mussten unsere Pässe abstempeln lassen. Und dann hieß es „Auf Wiedersehen Laos“…

Mit einem Bus gings über den Mekong…

Dort konnten wir dann wieder nach Thailand einreisen…

Und wer begrüßte uns sofort, der Asienkoel. Sein Pfeifen gehört zu Thailand wie Tuk Tuks, Mango Sticky Reis und 7Eleven. Und wir hatten ihn in Laos tatsächlich nicht gehört. Hatten schon darüber geredet gehabt. Zumindest morgens haben wir ihn nicht vermisst 🙉
Wir mussten noch 2 Stunden überbrücken. Marius hatte das schlechteste Essen überhaupt. Und dann ging es mit dem VIP Nachtbus 11 Stunden nach Bangkok. Leider war dieser Bus nicht annähernd so komfortabel wie der Nachtbus nach Chang Mai. Marius hatte kaum Platz für seine Beine. Aber irgendwie haben wir die Fahrt auch rum bekommen…

In Bangkok wechselten wir dann wieder in einen Minivan. Gut dass die Zahlen so geschrieben werden, dass wir sie verstehen. Sonst wäre es schwierig geworden, den richtigen Bus zu finden…

Nach 3,5 Stunden kamen wir in Ban Phe bei Rayong an. Dort nahmen wir ein Taxi und sind nach über 24 Stunden an unserem letzten Ziel angekommen. Muttlands🐶
